Heta - BayernLB: Ende der Ungleichbehandlung von Gläubigern

Wien/München/Klagenfurt - Die BayernLB, ehemaliger Hypo-Mehrheitseigentümer, begrüßt die von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) für die Hypo-Abbaubank Heta angeordnete Auszahlungssperre. "Damit wird der seit Jahren praktizierten einseitigen Gläubigerbenachteiligung zum Nachteil der BayernLB Einhalt geboten", so ein Sprecher der Bank am Dienstag in einer schriftlichen Stellungnahme zur APA.

Jetzt sei ein erster Schritt in Richtung Gleichbehandlung der BayernLB mit den anderen vorrangigen Gläubigern gemacht worden, wird betont.

Auf die Planungen der BayernLB selbst würden sich aus der Maßnahme keine Auswirkungen ergeben.

Weiters wird betont, dass die gerichtlich geltend gemachten Ansprüche gegen die Heta und die Republik Österreich "wie bisher zielstrebig weiter verfolgt" werden.

Die Ex-Hypo-Mutter hat noch mehr als 2 Mrd. Euro in der Heta drinnen. Für die Bayern sind das Kredite, für die Österreicher handelt es sich um Eigenkapital. Die BayernLB war voriges Jahr auch von einem ersten Hypo-Schuldenschnitt im Volumen von 800 Mio. Euro betroffen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor