Heta - BayernLB: Ende der Ungleichbehandlung von Gläubigern

Wien/München/Klagenfurt - Die BayernLB, ehemaliger Hypo-Mehrheitseigentümer, begrüßt die von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) für die Hypo-Abbaubank Heta angeordnete Auszahlungssperre. "Damit wird der seit Jahren praktizierten einseitigen Gläubigerbenachteiligung zum Nachteil der BayernLB Einhalt geboten", so ein Sprecher der Bank am Dienstag in einer schriftlichen Stellungnahme zur APA.

Jetzt sei ein erster Schritt in Richtung Gleichbehandlung der BayernLB mit den anderen vorrangigen Gläubigern gemacht worden, wird betont.

Auf die Planungen der BayernLB selbst würden sich aus der Maßnahme keine Auswirkungen ergeben.

Weiters wird betont, dass die gerichtlich geltend gemachten Ansprüche gegen die Heta und die Republik Österreich "wie bisher zielstrebig weiter verfolgt" werden.

Die Ex-Hypo-Mutter hat noch mehr als 2 Mrd. Euro in der Heta drinnen. Für die Bayern sind das Kredite, für die Österreicher handelt es sich um Eigenkapital. Die BayernLB war voriges Jahr auch von einem ersten Hypo-Schuldenschnitt im Volumen von 800 Mio. Euro betroffen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte