Heta - BayernLB: Ende der Ungleichbehandlung von Gläubigern

Wien/München/Klagenfurt - Die BayernLB, ehemaliger Hypo-Mehrheitseigentümer, begrüßt die von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) für die Hypo-Abbaubank Heta angeordnete Auszahlungssperre. "Damit wird der seit Jahren praktizierten einseitigen Gläubigerbenachteiligung zum Nachteil der BayernLB Einhalt geboten", so ein Sprecher der Bank am Dienstag in einer schriftlichen Stellungnahme zur APA.

Jetzt sei ein erster Schritt in Richtung Gleichbehandlung der BayernLB mit den anderen vorrangigen Gläubigern gemacht worden, wird betont.

Auf die Planungen der BayernLB selbst würden sich aus der Maßnahme keine Auswirkungen ergeben.

Weiters wird betont, dass die gerichtlich geltend gemachten Ansprüche gegen die Heta und die Republik Österreich "wie bisher zielstrebig weiter verfolgt" werden.

Die Ex-Hypo-Mutter hat noch mehr als 2 Mrd. Euro in der Heta drinnen. Für die Bayern sind das Kredite, für die Österreicher handelt es sich um Eigenkapital. Die BayernLB war voriges Jahr auch von einem ersten Hypo-Schuldenschnitt im Volumen von 800 Mio. Euro betroffen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los