Heta-Angebot - Finanzministerium "schenkt" Kärnten 400 Mio. Euro

Das Land Kärnten bringt über einen Kredit des Bundes für das Rückkaufangebot an die Heta-Gläubiger 1,2 Mrd. in die eigens dafür gegründete Gesellschaft ein. Wie "Die Presse" am Donnerstag online berichtete, muss das Land davon aber 400 Mio. Euro gar nicht zurückzahlen, falls es die restlichen 800 Millionen bis 2025 brav "abstottert".

Die Zeitung beruft sich auf eine Bestätigung von FPÖ-Landesrat Christian Ragger. Demnach sind die Kreditkonditionen so gestaltet, dass für die Summe von 800 Mio. Euro Kapital plus Zinsen zurückgezahlt werden muss. Wenn dies fristgerecht erfolgt ist, werden die restlichen 400 Millionen, für die auch keine Zinsen berechnet werden, dem Land erlassen.

Damit würde das Land Kärnten genau jene 800 Millionen zahlen, die es vor Angebotslegung als finanzierbares Volumen bezeichnet hat. Dafür soll der sogenannte Zukunftsfonds aufgelöst werden, in dem ein Teil des Verkaufserlöses der Hypo an die BayernLB geparkt worden ist. Aus laufenden Einnahmen und Immobilienverkäufen soll der Rest aufgebracht werden. Budgetwirksam würde der Nachlass des Bundes erst in knapp zehn Jahren.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen