Heta - FMA verweist auf nicht gedeckte Risiken und Abwicklungskosten

Wien/Klagenfurt (APA) - Die Finanzmarktaufsicht (FMA) weist die Rechnung der Kärntner FPÖ zurück, wonach die Abwicklung der Heta gleich viel oder mehr Erlöse gebracht habe als Kärntens Ausfallshaftung betrug. In der von FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz aufgestellten Rechnung fehlten Rechtsrisiken, Abbaurisiken und Abwicklungskosten bis 2023, sagte FMA-Sprecher Klaus Grubelnik am Mittwoch zur APA.

"Diese Rechnung stimmt so nicht", sagte der Sprecher. Wie hoch die nicht berücksichtigten Risiken und Abwicklungskosten ausfallen werden, sei noch völlig offen.

Leyroutz hatte in einer Aussendung vorgerechnet, dass Kärntens Ausfallshaftungen von 10,1 Mrd. Euro für die damalige Hypo Alpe Adria Verkaufserlöse der Abbaubank Heta von ebenfalls 10,1 Mrd. gegenüberstünden und noch Vermögen von einer Mrd. Euro auf die Abwicklung warte. Daher sei "ein unnotwendiger, von der SPÖ verursachter, finanzieller Schaden von über 1,2 Mrd. Euro" entstanden, weil das Land Kärnten sich an der Sanierung der Heta mit 1,2 Mrd. Euro beteiligt hat. FPÖ-Abgeordneter Erwin Angerer sagte heute gar, mit einer richtigen Abwicklung hätte es vielleicht sogar einen Überschuss oder eine noch immer funktionierende Bank gegeben.

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