Henkel rechnet mit höherer Profitabilität 2014

Der stark in Osteuropa engagierte Konsumgüterkonzern Henkel steckt die Folgen der Ukraine-Krise weg und rechnet damit, dass seine Profitabilität 2014 stärker steigt als ursprünglich angekündigt. Henkel-Chef Kasper Rorsted hob am Dienstag die Prognose für die bereinigte Ebit-Marge an. Er rechnet nun mit einem Anstieg auf "leicht unter 16,0 Prozent" nach zuvor rund 15,5 Prozent.

Insgesamt trübe sich der konjunkturelle Ausblick aber ein - dies liege auch am weiter schwelenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine.

Im dritten Quartal steigerte Henkel den Umsatz um 1,2 Prozent auf 4,2 Mrd. Euro, wie der Konzern weiter mitteilte. Der Hersteller von Pritt und Persil konnte dank seines Sparkurses das bereinigte Ebit um 3,1 Prozent auf 693 Mio. Euro steigern, der Überschuss nach Anteilen Dritter sank dagegen auf 440 (Vorjahr: 458) Mio. Euro. Die Kennziffern lagen im Rahmen der Analystenschätzungen. Experten hatten einen Umsatz von 4,248 Mrd. Euro und ein bereinigtes Ebit von 683 Mio. Euro erwartet.

Henkel rechnet 2014 zudem weiter mit einem organischen Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie soll im hohen einstelligen Bereich zulegen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen