Henkel droht bei Procter&Gambles Wella-Verkauf offenbar Nachsehen

Der Konsumgüterriese Procter & Gamble steht einem Insider zufolge vor dem Verkauf mehrerer Geschäftsbereiche an den US-Konzern Coty für bis zu zwölf Milliarden Dollar. Coty habe die anderen Interessenten für die Sparten Haarpflege, Duftstoffe und Kosmetik überboten, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Montag.

Die Transaktion sei aber noch nicht unter Dach und Fach. Zu den Interessenten für die Haarpflegesparte Wella gehört nach Reuters-Informationen Henkel. Mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen sagten kürzlich, die Deutschen hätten eine verbindliche Offerte vorgelegt.

Die "New York Post" hatte zuerst darüber berichtet, dass Coty sich als Bieter für insgesamt drei Geschäftsbereiche durchgesetzt habe. Dazu zähle auch das Haarpflegegeschäft mit der Shampoo-Marke Wella.

Coty lehnte eine Stellungnahme ab. Bei P&G war zunächst niemand erreichbar. Coty stellt unter anderem Parfüm für Modemarken wie Calvin Klein oder Marc Jacobs her. Das Unternehmen hat einen Börsenwert von 9,4 Milliarden Dollar.

Wien/Graz/Zürich (APA) - Das in Zürich börsennotierte steirische Unternehmen ams AG zapft den Kapitalmarkt an. Die Hightech-Firma begibt eine 350 Mio. Dollar (knapp 293 Mio. Euro) schwere Wandelanleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren (bis 28. September 2022), wie das Unternehmen mit Sitz in Unterpremstätten heute, Montag, Nachmittag mitteilte.
 

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Steirische ams platziert 350 Mio. Dollar schwere Anleihe

Washington (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft trotz vieler Risiken auf einem soliden Wachstumspfad. "Nahezu ein Jahrzehnt nach Ausbruch der globalen Finanzkrise befindet sich die Weltwirtschaft auf einem Erholungskurs", sagte der Vize-Chef des Fonds, Tao Zhang, laut Redetext am Montag auf einer Veranstaltung in Cleveland.
 

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IWF sieht Weltwirtschaft auf gutem Kurs

London (APA/dpa) - Das Beratungshaus Deloitte ist das Opfer eines ausgefeilten Cyberangriffs geworden. Vertrauliche E-Mails und Daten großer Kunden seien kompromittiert worden, heißt in einem Bericht des britischen "Guardian".
 

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Beratungsgesellschaft Deloitte wurde Opfer von Cyber-Angreifern