Henkel-Chef Rorsted wirft das Handtuch

Der Däne verlässt nach acht Jahren den deutschen Konsumgüterkonzern. Kosmetikchef Hans Van Bylen wird Nachfolger. Die Aktie sackt ab. Rorsted soll angeblich Adidas-Chef werden.

Düsseldorf. Henkel-Chef Kasper Rorsted kehrt dem deutschen Konsumgüterriesen vorzeitig den Rücken. Der dänische Manager scheide nach acht Jahren an der Spitze des Konzerns zum 30. April "auf eigenen Wunsch" aus dem Unternehmen aus, teilte Henkel am Montag mit. Nachfolger soll Hans Van Bylen werden, der seit 2005 als Vorstand die Kosmetiksparte des Konzerns verantwortet.

Um Rorsted hatte es in der Vergangenheit immer wieder Wechselgerüchte gegeben. Unter anderem war Rorsted als Nachfolger von Adidas-Chef Herbert Hainer ins Spiel gebracht worden.

Die Henkel-Aktie verlor vier Prozent und war damit schlechtester Wert im deutschen Leitindex DAX die Adidas-Aktie setzte sich mit einem Plus von 2,5 Prozent an die Spitze des Dax.

London (APA/Reuters) - Britische Abgeordnete haben ihre europäischen Kollegen um Mithilfe bei der Aufklärung des Facebook-Datenskandals gebeten. Weil Firmengründer Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament, nicht aber vor dem britischen Parlament aussage, müssten die Europa-Abgeordneten nun die richtigen Fragen stellen, forderte der Vorsitzende des Medien-Ausschusses im britischen Parlament, Damian Collins, am Dienstag.
 

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Britische Abgeordnete wollen von Zuckerberg Antworten

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.
 

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EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

München/Toulouse (APA/Reuters) - Airbus und die EU wollen mit kleinen Änderungen an staatlichen Darlehen für den Flugzeugbauer drohende Sanktionen der USA umgehen. Airbus und die vier EU-Staaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, in denen der Konzern produziert, ziehen damit die Konsequenzen aus dem jüngsten Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zur Unterstützung der EU für Airbus.
 

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Airbus und EU-Staaten wollen Sanktionen der USA vermeiden