Henkel-Chef Rorsted wirft das Handtuch

Der Däne verlässt nach acht Jahren den deutschen Konsumgüterkonzern. Kosmetikchef Hans Van Bylen wird Nachfolger. Die Aktie sackt ab. Rorsted soll angeblich Adidas-Chef werden.

Düsseldorf. Henkel-Chef Kasper Rorsted kehrt dem deutschen Konsumgüterriesen vorzeitig den Rücken. Der dänische Manager scheide nach acht Jahren an der Spitze des Konzerns zum 30. April "auf eigenen Wunsch" aus dem Unternehmen aus, teilte Henkel am Montag mit. Nachfolger soll Hans Van Bylen werden, der seit 2005 als Vorstand die Kosmetiksparte des Konzerns verantwortet.

Um Rorsted hatte es in der Vergangenheit immer wieder Wechselgerüchte gegeben. Unter anderem war Rorsted als Nachfolger von Adidas-Chef Herbert Hainer ins Spiel gebracht worden.

Die Henkel-Aktie verlor vier Prozent und war damit schlechtester Wert im deutschen Leitindex DAX die Adidas-Aktie setzte sich mit einem Plus von 2,5 Prozent an die Spitze des Dax.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies