Henkel-Chef Rorsted wirft das Handtuch

Der Däne verlässt nach acht Jahren den deutschen Konsumgüterkonzern. Kosmetikchef Hans Van Bylen wird Nachfolger. Die Aktie sackt ab. Rorsted soll angeblich Adidas-Chef werden.

Düsseldorf. Henkel-Chef Kasper Rorsted kehrt dem deutschen Konsumgüterriesen vorzeitig den Rücken. Der dänische Manager scheide nach acht Jahren an der Spitze des Konzerns zum 30. April "auf eigenen Wunsch" aus dem Unternehmen aus, teilte Henkel am Montag mit. Nachfolger soll Hans Van Bylen werden, der seit 2005 als Vorstand die Kosmetiksparte des Konzerns verantwortet.

Um Rorsted hatte es in der Vergangenheit immer wieder Wechselgerüchte gegeben. Unter anderem war Rorsted als Nachfolger von Adidas-Chef Herbert Hainer ins Spiel gebracht worden.

Die Henkel-Aktie verlor vier Prozent und war damit schlechtester Wert im deutschen Leitindex DAX die Adidas-Aktie setzte sich mit einem Plus von 2,5 Prozent an die Spitze des Dax.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne