Hellofresh steckt Ausstieg von Großaktionär gut weg

Berlin (APA/Reuters) - Der deutsche Essenslieferant Hellofresh hat über Nacht seinen zweitgrößten Aktionär verloren. Der Start-up-Investor Phenomenon Ventures verkaufte seinen kompletten Anteil von 7,3 Prozent über die Investmentbank Berenberg an institutionelle Investoren. Der Preis lag mit 11,00 Euro je Aktie um neun Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Mittwoch, wie Berenberg am Donnerstag mitteilte.

Am Donnerstagvormittag wurden die Papiere von Hellofresh mit 12,00 Euro gehandelt. Einige Investoren, die beim Börsengang der Beteiligung von Rocket Internet zu kurz gekommen seien, hätten die Gelegenheit genutzt, um einzusteigen, sagte ein Banker.

Phenomenon Ventures nimmt mit dem Verkauf 129,5 Mio. Euro ein. Es war die dritte Platzierung von Hellofresh-Aktien seit der Erstnotiz Anfang November. Mitte April hatte Rocket Internet bereits Papiere für 150 Mio. Euro auf den Markt geworfen und hält nun noch 43,8 Prozent der Anteile. Vorwerk Ventures trennte sich Anfang Mai von seiner Beteiligung von knapp 3,7 Prozent.

Hellofresh hatte am Montag über ein starkes Wachstum im ersten Quartal berichtet und erstmals einen positiven Mittelzufluss (Cashflow) ausgewiesen, was die Aktie kräftig nach oben trieb.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne