Hellofresh steckt Ausstieg von Großaktionär gut weg

Berlin (APA/Reuters) - Der deutsche Essenslieferant Hellofresh hat über Nacht seinen zweitgrößten Aktionär verloren. Der Start-up-Investor Phenomenon Ventures verkaufte seinen kompletten Anteil von 7,3 Prozent über die Investmentbank Berenberg an institutionelle Investoren. Der Preis lag mit 11,00 Euro je Aktie um neun Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Mittwoch, wie Berenberg am Donnerstag mitteilte.

Am Donnerstagvormittag wurden die Papiere von Hellofresh mit 12,00 Euro gehandelt. Einige Investoren, die beim Börsengang der Beteiligung von Rocket Internet zu kurz gekommen seien, hätten die Gelegenheit genutzt, um einzusteigen, sagte ein Banker.

Phenomenon Ventures nimmt mit dem Verkauf 129,5 Mio. Euro ein. Es war die dritte Platzierung von Hellofresh-Aktien seit der Erstnotiz Anfang November. Mitte April hatte Rocket Internet bereits Papiere für 150 Mio. Euro auf den Markt geworfen und hält nun noch 43,8 Prozent der Anteile. Vorwerk Ventures trennte sich Anfang Mai von seiner Beteiligung von knapp 3,7 Prozent.

Hellofresh hatte am Montag über ein starkes Wachstum im ersten Quartal berichtet und erstmals einen positiven Mittelzufluss (Cashflow) ausgewiesen, was die Aktie kräftig nach oben trieb.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber