Heinzel Group mit stabilem Ergebnis und steigendem Umsatz 2014

Wien - Die Heinzel Group blickt auf ein zufriedenstellendes Jahr 2014 zurück. Der Jahresüberschuss gab zwar von 57 auf 52,5 Mio. Euro nach, beim Betriebsergebnis (Ebit) gab es einen Rückgang von 69,2 auf 67,4 Mio. Euro, dafür wurde der Umsatz um 5,8 Prozent auf 1,41 Mrd. Euro gesteigert und mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ein Rekord von 117,9 Mio. Euro eingefahren.

Höhepunkte des Vorjahres war die Markteinführung des neuen Starkraft-Papiers im steirischen Pöls. Weiters habe zum Umsatzanstieg der Ausbau der Vertriebskooperation mit der schwedischen SCA-Gruppe bei heinzelsales und die erstmalig ganzjährigen Einbeziehung der Laakirchen Papier AG und der Bunzl & Biach GmbH geholfen. Dämpfend wirkte hingegen die verminderte Produktion der Zellstoff Pöls AG aufgrund eines Kesselschadens, so das Unternehmen am Montag in einer Aussendung.

Dass es beim Ebit einen leichten Rückgang gab, sei durch einen aus der Akquisition der Laakirchen Papier AG resultierenden außerordentlichen positiven Effekt von 37,2 Mio. Euro beeinflusst gewesen, dem 2014 nur mehr 10,6 Mio. Euro gegenüberstanden. "Auf bereinigter Basis konnte daher sehr wohl eine deutliche Steigerung erzielt werden, welche die positive Entwicklung im Geschäft der Heinzel Group belegt", betonte Konzernchef Alfred H. Heinzel.

Als "wichtigstes Highlight des abgelaufenen Jahres" sieht Heinzel die Markteinführung des Starkraft-Papiers von der Ende 2013 in Betrieb gegangenen Papiermaschine PM2: "Mit den 58.429 Tonnen unseres neuen Kraftpapiers, das wir in 43 Märkte geliefert haben, liegen wir bereits im ersten Geschäftsjahr über der Anlaufkurve in unserem Businessplan", so Kurt Maier, Chef der Zellstoff Pöls AG.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen