Heineken verbündet sich mit Chinas größter Brauerei

Amsterdam/Hongkong/Shanghai (APA/Reuters) - Der niederländische Brauereiriese Heineken verbündet sich mit dem größten chinesischen Brauer, um den wachsenden Durst der Verbraucher im weltgrößten Biermarkt nach höherwertigem Gerstensaft zu stillen. Heineken übernehme einen rund 3,1 Mrd. Dollar schweren 40-prozentigen Anteil am Mutterkonzern des Brauers China Resources Beer, CRH Beer, teilten die Unternehmen am Freitag mit.

Der weltweit zweitgrößte Bierbrauer Heineken erhält damit Zugriff auf ein engmaschiges Vertriebsnetz in der Volksrepublik, einem der am schnellsten wachsenden Bier-Märkte. Der chinesische Brauer, der in seinem Heimatmarkt das unter örtlichen Biertrinkern beliebte Snow-Bier anbietet, könnte seinerseits sein Produkt auch außerhalb Chinas anbieten - etwa in Europa.

Zudem wollen die neuen Partner den Konkurrenten, dem Weltmarktführer Anheuser Busch InBev, sowie Carlsberg in China stärker die Stirn bieten. Diese dominieren in China den Markt für Premium-Biere. Heinken kam in der Volksrepublik im Jahr 2016 auf einen Marktanteil von rund 0,5 Prozent, CR Beer auf mehr als ein Viertel, wie Daten des Marktforschers Euromonitor International zeigen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen