Heineken braut Gösser in Russland

Heineken hat an vier russischen Standorten mit der Produktion von Gösser-Bier begonnen und will mit günstigerem Bier dieser Marke seinen Marktanteil in Russland vergrößern. Dies berichtete die russische Wirtschaftszeitung Wedomosti (Online-Ausgabe).

Der niederländische Bierriese Heineken ist der Mutterkonzern der österreichischen Brau Union. Gösser zählt zu den Hauptmarken der Brau Union.

Russische Brauereien in St. Petersburg, Nischni Nowgorod, Jekaterinburg, Nowosibirsk und Sterlitamak hätten bereits mit der Produktion der steirischen Biermarke begonnen, schreibt Wedomosti mit Verweis auf einen Heineken-Sprecher. Die russische Gösser-Produktion werde sowohl in Flaschen als in Alumiumdosen zu einem Großhandelspreis von 50 Rubel verkauft werden, zitiert die Zeitung den Marketingdirektor von Heineken Russland, Jonnie Cahill. "Dies entspricht einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis und soll eine maximal breite Kundenschicht ansprechen", sagt Cahill.

Für das russische Premiumsegment plane Heineken laut Wedomosti-Angaben weiterhin den Import von Gösser zu einem von der Region abhängigen Großhandelspreis zwischen 140 und 200 Rubel.

Gösser wird nicht das erste Mal in Russland gebraut - vor 2012 war dies bereits in einer Brauerei in Kaliningrad geschehen.

Heineken hoffe nun, so zitiert die Zeitung einen anonymen Experten, den aktuellen Erfolg von Krusovice am russischen Markt wiederholen zu können. Dank der Lokalisierung der Produktion sei dieses Heineken-Bier zu einer der schnellstwachsenden Marken in Russland avanciert.

Die Brauerei im steirischen Göss und damit auch die Marke Gösser sind Teil der österreichischen Brau Union, die seit 2003 dem niederländischen Heineken-Konzern gehört.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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