Heineken steigert Gewinn im ersten Halbjahr um 81 Prozent

Der niederländische Brauereikonzern Heineken hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2015 kräftig gesteigert. Unterm Strich verdiente das Unternehmen in den ersten sechs Monaten des Jahres 1,14 Mrd. Euro - ein Plus von 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie Heineken am Montag mitteilte.

Der Konzern profitierte dabei unter anderem vom Verkauf seines mexikanischen Dosen- und Flaschenherstellers Empaque, der nach Steuern 375 Mio. Euro brachte. Der Umsatz für das erste Halbjahr stieg um 7,2 Prozent auf 10,93 Mrd. Euro.

Heineken verkaufte allerdings nur geringfügig mehr Bier als noch vor einem Jahr. Der Bierabsatz belief sich von Jänner bis Juni auf 55 Mio. Hektoliter; im Vorjahreszeitraum waren es 54,6 Mio. Hektoliter gewesen. Damals ließen aber gutes Wetter besonders in Westeuropa und die Fußballweltmeisterschaft den Absatz steigen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden