Heineken profitiert von Bierdurst in Amerika und Asien

Der Bierbrauer Heineken - in Österreich Mutter der Brau-Union (Gösser, Schwechater, Zipfer, etc.) - hat zum Jahresstart dank einer guten Nachfrage aus Amerika und Asien seinen Absatz kräftig gesteigert. Das Unternehmen habe in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um sieben Prozent mehr Bier abgesetzt als ein Jahr zuvor, teilte Heineken am Mittwoch in Amsterdam mit.

Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen des Markts. Neben einer kräftigen Nachfrage in Vietnam kurbelten vor allem das chinesische Neujahresfest und das frühere Osterfest den Bierkonsum an. Aber auch in den übrigen Regionen lief es für den Bierbrauer besser. In Russland bekam Heineken allerdings erneut die Zurückhaltung der Konsumenten aufgrund des schwierigen Wirtschaftsumfelds zu spüren.

Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte Vorstandschef Jean-François van Boxmeer. Demnach sollen trotz eines Preiskampfs in der Branche Umsatz und Gewinn zulegen.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück