Heimwerker halten Hornbach auf Kurs - Online wird ausgebaut

Neustadt/Neustadt an der Weinstraße (APA/dpa-AFX) - Die Lust am Heimwerken und Bauen hält den deutschen Baumarktbetreiber Hornbach auf Wachstumskurs. "Die Rahmenbedingungen sind gut. Es gibt überhaupt keine Veranlassung unzufrieden zu sein", sagte Konzernchef Albrecht Hornbach am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres.

Von Juni bis Ende August stieg der Gewinn in der Gruppe um knapp 10 Prozent auf rund 56 Mio. Euro. Der Konzernumsatz legte um vier Prozent auf 1,1 Mrd. Euro zu.

Einen großen Anteil daran hatten die europaweit 156 Baumärkte, deren Umsatz um 3,9 Prozent auf gut eine Milliarde Euro anzog. Die Hornbach Baumarkt AG ist in Deutschland der drittgrößte Baumarktbetreiber. Das Unternehmen hat hierzulande aber auch mit starker Konkurrenz zu kämpfen. Die Erlöse in der Heimat lagen im zweiten Quartal nur knapp über dem Vorjahresniveau. Wachsen konnte Hornbach vor allem im Ausland, wo inzwischen gut 46 Prozent der Baumarktumsätze erzielt werden.

Aber auch der Online-Handel floriert und soll künftig eine noch größere Rolle spielen. Darüber wie hoch der Anteil des Internethandels am Gesamtumsatz ist, macht der Konzern allerdings keine Angaben. Ende August betrieb Hornbach neben Deutschland noch in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, in Luxemburg und in Tschechien eigene Onlineshops.

Im September ging die Slowakei ans Netz. Bis Ende des laufenden Geschäftsjahres 2017/18 (Ende Februar) sollen noch Schweden und Rumänien dazukommen. "Dann wären wir in all unseren Ländern online", sagte Hornbach. In der zweiten Jahreshälfte erwartet der Konzernchef daher steigende Aufwendungen.

Die Prognose für das Gesamtjahr behielt der Konzern bei. Danach soll der Umsatz in der Gruppe im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf dem Vorjahresniveau von 156,8 Mio. Euro stagnieren oder leicht darüber liegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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