Heimwerker in Deutschland ließen Baumarktkette Hornbach wachsen

Neustadt an der Weinstraße - Die deutsche Baumarktkette Hornbach profitiert von einer regen Nachfrage der Heimwerker und Gartenfreunde in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2014/2015 steigerte der Konzern seinen Nettoumsatz um 6 Prozent auf 3,57 Mrd. Euro, wie die Hornbach Holding am Dienstag mitteilte. Damit beschleunigt das im SDax notierte Unternehmen sein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr (4,3 Prozent).

In der ebenfalls gelisteten Hornbach Baumarkt AG bündelt der Konzern 146 Bau- und Gartenmärkte, die er in neun Ländern Europas betreibt. Von den 97 Filialen in Deutschland gingen in dem am 28. Februar abgelaufenen Berichtszeitraum die größten Wachstumsimpulse aus - auch wegen der Pleite von Mitbewerbern.

Dabei profitierte das Unternehmen unter anderem von der Übernahme ehemaliger Standorte der Ketten Praktiker und Max Bahr. Der Marktanteil in Deutschland stieg von 10 auf 11 Prozent. Der Umsatz der Hornbach Baumarkt AG wuchs insgesamt um 6,5 Prozent, in Deutschland um 7,6 Prozent. Doch auch flächenbereinigt, also ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen und Schließungen, steigerte Hornbach die Umsätze auf seinem Heimatmarkt um 5,5 Prozent. Mit Blick auf das Vergleichsjahr habe die Messlatte im Berichtszeitraum sehr hoch gelegen, erklärte Holding-Chef Albrecht Hornbach. "Auf diese Basis haben wir noch eine Schippe drauflegen können."

Auch im Auslandsgeschäft ging es aufwärts. So konnten die internationalen Hornbach-Baumärkte ihren Umsatz nach Rückgängen in drei Jahren in Folge bereinigt um 2,8 Prozent steigern. Zur Holding gehört neben den Bau- und Gartenmärkten - dem größten Teilkonzern - auch ein Baustoffhandel. Hier sanken die Umsätze dagegen um 1,1 Prozent auf 213 Mio. Euro. Hornbach führte dies auf starke Vorjahres-Zahlen zurück.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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