Heimische Investmentfonds büßten im September Performance ein

Wien - Die jüngsten Börsenturbulenzen haben sich im September weiter auf die Performance heimischer Investmentfonds niedergeschlagen. Die durchschnittliche Einjahresperformance der heimischen Fonds lag per Ende September im arithmetischen Mittel bei 0,35 Prozent und war damit nur mehr knapp positiv. Im August lag die Performance noch bei 2,33 Prozent.

Von 1.560 Fonds mit einer Historie von zumindest einem Jahr weist die September-Statistik der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) für 902 Fonds eine positive Einjahresperformance aus. Für 658 Fonds zeigt die Statistik eine negative Performance.

Im September hatten vor allem Immobilienfonds die Nase vorn und haben Fonds mit Schwerpunkt Biotech und Gesundheit von den Spitzenplätzen verdrängt. Die beste Einjahresperformance von 30,58 Prozent weist die VÖIG-Statistik für den "Wiener Privatbank European Property" aus, gefolgt vom "3 Banken Immo-Strategie" (plus 22,31 Prozent) und vom "ESPA Stock Europe-Property" (plus 21,45 Prozent) der Erste Group-Fondstochter Sparinvest.

Die schwächsten Jahresperformance-Werte zeigt die VÖIG-Statistik für den "Raiffeisen-Energie-Aktien" (minus 37,67 Prozent), den "PIA - Latin America Stock" (minus 35,34 Prozent) der Bank Austria-Fondstochter Pioneer Investments Austria und den "Raiffeisen-Active-Commodities" (minus 32,83 Prozent).

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest