Heimische Investmentfonds im Februar mit negativer Jahresperformance

Die Börsenturbulenzen zu Jahresbeginn haben sich auch auf die Performance heimischer Investmentfonds niedergeschlagen. Von 1.552 (Jänner: 1.560) Fonds mit einer Historie von zumindest einem Jahr verbuchten per Ende Februar 1.330 (1.309) Fonds eine negative Einjahresperformance. Für 219 (248) Fonds weist die aktuelle Statistik der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) ein Plus aus. Drei Fonds notieren erneut ausgeglichen.

Die durchschnittliche Einjahresperformance aller Fonds lag Ende Februar im arithmetischen Mittel bei minus 5,37 Prozent. Im Jänner lag die Einjahresperformance bei minus 3,82 Prozent. Im Gesamtjahr 2015 lag die mittlere Performance noch bei plus 2,41 Prozent.

Die beste Einjahresperformance von 17,45 Prozent erzielte der "Euro Rent Plus" der Ringturm Kapitalanlagegesellschaft, gefolgt vom "KCM Eurasian Pearls" der Masterinvest Kapitalanlage mit plus 11,57 Prozent in der ausschüttenden Variante und dem "Valartis Russian & CIS Fixed Income Funds" der Valartis Asset Management mit plus 9,02 Prozent.

Das größte Jahresminus von 30,41 Prozent weist die VÖIG-Statistik für den "PIA - Latin America Stock" der Bank Austria-Fondstochter Pioneer Investments Austria aus. Knapp davor liegen der "Meinl India Growth" (minus 28,36 Prozent) der Julius Meinl Investment Gesellschaft und der "Raiffeisen-Active-Commodities" (minus 28,25 Prozent) der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma