Heimische Holzindustrie auf internationalem Parkett gefragt

Wien (APA) - Mit einer Exportquote von 66 Prozent machte die österreichische Holzindustrie vor allem außerhalb Österreichs gute Geschäfte. Im Ausland gebe es vor allem im Baubereich mehr Interesse für Projekte aus Holz als hierzulande. Internationale Architekten und Planer würden auf die österreichische Holzbranche setzen, gibt sich der Fachverband für Holzindustrie am Donnerstag besonders innovativ.

Zwar werden bereits ein Viertel der Neubauten in Wien aus Holz gebaut, bei den Fertigteilhäusern ist es österreichweit immerhin schon ein Drittel - außerhalb Österreichs werde das Bauen mit Holz aber deutlich positiver angenommen. Erst kürzlich erhielt eine niederösterreichische Firma den Zuschlag für den Bau eines neuen Flughafen-Terminals auf den Philippinen.

Die Prestigeprojekte werden derzeit vornehmlich im Ausland realisiert: "Wir fahren mit den Politikern ins Ausland, um ihnen zu zeigen, was mit Holz möglich ist", sagt Fachverbandsobmann Erich Wiesner. Die heimische Politik habe mittlerweile aber schon mehr Einsicht.

Die Holzindustrie werde weiter für den mehrgeschoßigen Holzbau lobbyieren: "Vier- bis achtgeschoßige Wohnbauten sollten auch bei uns Standard werden", wünscht sich Wiesner.

Auch die heimische Skiindustrie punkte auf dem Weltmarkt mit ihren innovativen Produkten. Die österreichischen Marken rechnen sich insbesondere von der Olympiade in China 2022, bei der man den Markt erschließen will, große Wachstumschancen aus. Zurzeit versuche man, den Chinesen das Skifahren schmackhaft zu machen. In Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich sollen die Chinesen die österreichische Skikultur kennen und lieben lernen, so die Holzindustrie in ihrem Jahresbericht.

Stolpersteine für die Skiindustrie sind die klimatischen Herausforderungen und die sinkenden Verkaufszahlen aufgrund des Trends zur "Shared Economy". In Österreich wolle man Schüler wieder vermehrt auf die Pisten bringen.

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