HeidelbergCement meldet Tochter Hanson für US-Börsengang an

München/Heidelberg (APA/Reuters/dpa-AFX) - Der Baustoffhersteller HeidelbergCement will seine Tochter Hanson an die Börse bringen. Das Geschäft mit Baustoffen in Nordamerika und Großbritannien sei für einen Börsengang bei der US-Aufsicht SEC registriert worden, teilte der Konzern am Montag mit.

Die Anzahl der angebotenen Aktien und die Preisspanne für das potenzielle Angebot seien aber noch nicht festgelegt worden. Denn es bestehe weiterhin die Möglichkeit, den Bereich direkt an einen Investor zu verkaufen, sagte ein Sprecher.

In der Sparte haben die Heidelberger Randgeschäfte gebündelt, die sie 2007 beim Kauf des britischen Baustoffkonzerns Hanson übernommen haben. Dazu gehören Anlagen zur Herstellung von Beton-und Lehmbauprodukten - darunter Bauziegel oder Betonröhren - samt Vertriebsnetzen in den USA, Kanada und Großbritannien. Konzernchef Bernd Scheifele hatte zuletzt angekündigt, im September den Verkaufsprozess für das Geschäft mit Bauprodukten zu beginnen. Die Trennung von dem Bereich steht schon länger auf der Agenda.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht