HeidelbergCement meldet Tochter Hanson für US-Börsengang an

München/Heidelberg (APA/Reuters/dpa-AFX) - Der Baustoffhersteller HeidelbergCement will seine Tochter Hanson an die Börse bringen. Das Geschäft mit Baustoffen in Nordamerika und Großbritannien sei für einen Börsengang bei der US-Aufsicht SEC registriert worden, teilte der Konzern am Montag mit.

Die Anzahl der angebotenen Aktien und die Preisspanne für das potenzielle Angebot seien aber noch nicht festgelegt worden. Denn es bestehe weiterhin die Möglichkeit, den Bereich direkt an einen Investor zu verkaufen, sagte ein Sprecher.

In der Sparte haben die Heidelberger Randgeschäfte gebündelt, die sie 2007 beim Kauf des britischen Baustoffkonzerns Hanson übernommen haben. Dazu gehören Anlagen zur Herstellung von Beton-und Lehmbauprodukten - darunter Bauziegel oder Betonröhren - samt Vertriebsnetzen in den USA, Kanada und Großbritannien. Konzernchef Bernd Scheifele hatte zuletzt angekündigt, im September den Verkaufsprozess für das Geschäft mit Bauprodukten zu beginnen. Die Trennung von dem Bereich steht schon länger auf der Agenda.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"