Hedgefonds Knight Vinke bei Schweizer Großbank UBS ausgestiegen

Zürich - Der Aktionärsaktivist Knight Vinke gibt seinen Kampf für einen Strategiewechsel bei der Schweizer Großbank UBS auf. Der Vermögensverwalter habe seinen Anteil von rund 1 Prozent bereits Ende vergangenen Jahres verkauft und dabei einen beträchtlichen Gewinn für seine Investoren erzielt, teilte ein Sprecher Knight Vinkes mit.

Knight Vinke sei jedoch weiterhin um das Investmentbanking der UBS besorgt - besonders angesichts der derzeitigen Marktbedingungen. Der Hegefonds werde die Situation weiter beobachten. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet.

Knight Vinke forderte von der Großbank über Jahre hinweg die Abspaltung ihrer Investmentbanking-Aktivitäten. Der Fonds war überzeugt, dass das Kreditinstitut sich besser entwickelt, wenn es sich auf die Vermögensverwaltung beschränkt.

Ein UBS-Sprecher sagte: "Es gibt keine konkreten Anzeichen, dass Knight Vinke ein großer Aktionär war. Offensichtlich hat die Argumentation von Knight Vinke keine Zustimmung gefunden. Wir haben unser Risiko-Profil in der Investmentbank nicht verändert und unsere Investoren verstehen das".

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro