Hedgefonds verbuchten größten Geldabfluss seit Finanzkrise

Boston (Massachusetts) - Die Hedgefonds-Branche hat im abgelaufenen Quartal so viele Kundengelder verloren wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Weltweit verringerten sich die Einlagen um 3,9 Prozent oder 95 Mrd. Dollar (83,8 Mrd. Euro) auf nunmehr 2,87 Billionen Dollar, wie aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Analysefirma Hedge Fund Research hervorgeht.

Wie Investoren in der ganzen Welt hatten die Fonds in den vergangenen Monaten mit Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten zu kämpfen. So sorgten die Wachstumsschwäche in China, sinkende Rohstoffpreise und die Unsicherheit über die Zinsen in den USA für Unruhe. Von Jahresbeginn bis Ende September verbuchten die Hedgefonds den Analysten zufolge ein Renditeminus von 1,5 Prozent. Damit schlugen sie sich aber besser als der Wall-Street-Börsenindex S&P-500, der im selben Zeitraum um sieben Prozent fiel.

Die Branche umwirbt Großinvestoren wie Pensionsfonds und Stiftungen und verlangt vergleichsweise hohe Gebühren für ihre Dienste. Anders als bei offenen Investmentfonds können Kunden nicht jederzeit ihr Geld abziehen.

Krefeld (APA/dpa) - Der deutsche Fußball-Weltmeister Philipp Lahm hat die Mehrheit am traditionsreichen Naturkosthersteller Schneekoppe übernommen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die 1927 gegründete Firma versteht sich als "Premium-Marke im Segment natürlich gesunde Ernährung" und verkauft ihre Produkte in über 35 Ländern.
 

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Philipp Lahm übernimmt Mehrheit an Naturkosthersteller Schneekoppe

Ellwangen (APA/Reuters) - Die Haushaltsbatterien-Marke Varta gehört künftig dem bisherigen US-Konkurrenten Energizer. Die Amerikaner zahlen zwei Mrd. Dollar (1,63 Mrd. Euro) für das Batterien-Geschäft des Haushaltswaren-Konzerns Spectrum Brands mit den Marken Varta und Rayovac, wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilten.
 

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Varta-Haushaltsbatterien kommen künftig vom US-Konzern Energizer

Wien/Mailand (APA) - Der CEE-Chef der Bank Austria-Mutter UniCredit, Carlo Vivaldi, sieht gute Voraussetzungen für ein weiter anhaltendes Wirtschaftswachstum in den Ländern Zentral- und Osteuropas. In fast jedem dieser Länder sollten die Volkswirtschaften 2018 und 2019 über 3 Prozent wachsen, sagte Vivaldi am Dienstag bei einem Pressegespräch in Wien anlässlich des Euromoney CEE-Forums
 

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UniCredit-CEE-Chef: Gute Aussichten für Zentral- und Osteuropa