Hedgefonds verbuchten größten Geldabfluss seit Finanzkrise

Boston (Massachusetts) - Die Hedgefonds-Branche hat im abgelaufenen Quartal so viele Kundengelder verloren wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Weltweit verringerten sich die Einlagen um 3,9 Prozent oder 95 Mrd. Dollar (83,8 Mrd. Euro) auf nunmehr 2,87 Billionen Dollar, wie aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Analysefirma Hedge Fund Research hervorgeht.

Wie Investoren in der ganzen Welt hatten die Fonds in den vergangenen Monaten mit Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten zu kämpfen. So sorgten die Wachstumsschwäche in China, sinkende Rohstoffpreise und die Unsicherheit über die Zinsen in den USA für Unruhe. Von Jahresbeginn bis Ende September verbuchten die Hedgefonds den Analysten zufolge ein Renditeminus von 1,5 Prozent. Damit schlugen sie sich aber besser als der Wall-Street-Börsenindex S&P-500, der im selben Zeitraum um sieben Prozent fiel.

Die Branche umwirbt Großinvestoren wie Pensionsfonds und Stiftungen und verlangt vergleichsweise hohe Gebühren für ihre Dienste. Anders als bei offenen Investmentfonds können Kunden nicht jederzeit ihr Geld abziehen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte