Hedgefonds verbuchten größten Geldabfluss seit Finanzkrise

Boston (Massachusetts) - Die Hedgefonds-Branche hat im abgelaufenen Quartal so viele Kundengelder verloren wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Weltweit verringerten sich die Einlagen um 3,9 Prozent oder 95 Mrd. Dollar (83,8 Mrd. Euro) auf nunmehr 2,87 Billionen Dollar, wie aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Analysefirma Hedge Fund Research hervorgeht.

Wie Investoren in der ganzen Welt hatten die Fonds in den vergangenen Monaten mit Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten zu kämpfen. So sorgten die Wachstumsschwäche in China, sinkende Rohstoffpreise und die Unsicherheit über die Zinsen in den USA für Unruhe. Von Jahresbeginn bis Ende September verbuchten die Hedgefonds den Analysten zufolge ein Renditeminus von 1,5 Prozent. Damit schlugen sie sich aber besser als der Wall-Street-Börsenindex S&P-500, der im selben Zeitraum um sieben Prozent fiel.

Die Branche umwirbt Großinvestoren wie Pensionsfonds und Stiftungen und verlangt vergleichsweise hohe Gebühren für ihre Dienste. Anders als bei offenen Investmentfonds können Kunden nicht jederzeit ihr Geld abziehen.

Taipeh (APA/dpa) - Der Handel mit Aktien des Elektronik-Konzerns HTC wird inmitten von Spekulationen über einen Verkauf des Smartphone-Geschäfts an Google ausgesetzt. Der Handelsstopp soll am Donnerstag bis zu einer "wichtigen Ankündigung" gelten, wie die Börse in Taiwan am Mittwoch mitteilte. HTC wollte zuvor einen Bericht der "China Times" über einen anstehenden Deal mit Google nicht kommentieren.
 

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Handel mit HTC-Aktien für "wichtige Ankündigung" ausgesetzt

Karlsruhe (APA/dpa) - Der deutsche Stromkonzern EnBW will verstärkt Infrastrukturleistungen über den Energiebereich hinaus anbieten und geht davon aus, dass konventionelle Kraftwerke künftig nur noch wenig zum Ergebnis beitragen.
 

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EnBW will weg von Kohle und mehr in E-Mobilität investieren

Brüssel (APA) - In Österreich liegt die durchschnittliche Lebensarbeitszeit, die Menschen im Beruf verbringen, etwas höher als in der EU. Sie betrug 2016 in Österreich 37,1 Jahre, EU-weit hingegen 35,6 Jahre. Die Dauer des Arbeitslebens ist am längsten in Schweden mit 41,3 Jahren, gefolgt von Dänemark (40,3), den Niederlanden (40,0), Großbritannien (38,8), Deutschland (38,1), Estland (37,8) und Finnland (37,7).
 

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Berufsdauer in Österreich über dem EU-Durchschnitt