Heavy Metal Leidenschaft gilt in Schweden als "Behinderung"

Wien/Stockholm - In Schweden gilt das exzessive Besuchen von Konzerten als Behinderung. So zumindest im Fall eines 42-Jährigen, der im Jahr bis zu 300 Heavy Metal Konzerte besuchen "muss". Deutschen Medienberichten zufolge gilt der Mann seit 2011 als "behindert" und kassiert deswegen seit Jahren Invalidenrente. Schließlich konnte er wegen seiner "Sucht" jahrelang keiner geregelten Tätigkeit nachgehen.

Schuld an der Arbeitslosigkeit waren die ständigen Reisen zu Konzerten, sowie sein dem Musikstil angepasstes Äußeres aufgrund dessen der Betroffene bei Vorstellungsgesprächen diskriminiert wurde. Das hat jetzt ein Ende, denn sein neuer Chef lässt ihn walten: Der Leidgeprüfte darf alle Konzerte besuchen und auch seine Musik hören, während er seiner Arbeit als Tellerwäscher nachgeht. An eine Therapie ist er nicht interessiert.

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Der Autobauer Volvo Cars, der nach einem Gewinnsprung im Quartal weiter auf Rekordkurs ist, will durch Produktionsverlagerung US-Zölle auf Importe aus China umgehen. Der SUV XC60 für den US-Markt werde künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt, sagte Firmenchef Hakan Samuelsson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlagerung habe bereits begonnen.
 

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Autobauer Volvo verlagert wegen US-Zöllen SUV-Produktion nach Europa

Brüssel (APA) - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat im Rahmen einer Veranstaltung über den Marshall-Plan die Bedeutung der Zusammenarbeit im Handel mit den USA beschworen. "Wir stehen heute an einer Wegkreuzung für den offenen globalen Handel." Sie hoffe, die USA werden mit der EU das Vertrauen in das multilaterale Handelssystem wieder aufbauen.
 

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Strafzölle - Malmström beschwört Zusammenarbeit im Handel

Berlin (APA/Reuters) - Das Münchner Ifo-Institut kritisiert die neuen EU-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte als kontraproduktiv. "Sie richten mehr Schaden an als Nutzen", erklärte Ifo-Außenwirtschaftschef Gabriel Felbermayr am Donnerstag. "Die Schutzzölle sind keineswegs Ausdruck ökonomischer Vernunft, sondern der Lobbystärke der Stahlbranche."
 

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Ifo-Institut kritisiert EU-Schutzzölle - "Mehr Schaden als Nutzen"