HDI Versicherung Österreich 2014 mit halbiertem Gewinn

Wien - Die zum deutschen Talanx-Konzern gehörende HDI Versicherung Österreich mit Niederlassungen in Tschechien, Ungarn und der Slowakei musste 2014 einen Ergebniseinbruch hinnehmen. Der Jahresüberschuss halbierte sich von 13,2 auf 6,4 Mio. Euro. Das Prämienvolumen blieb dagegen mit 189,4 (187,5) Mio. Euro stabil, geht aus dem heute, Dienstag, veröffentlichten Geschäftsbericht hervor.

Das versicherungstechnische Ergebnis brach deutlich von 7,6 auf 1,7 Mio. Euro ein. Dafür seien einzig einige wenige Großschäden im Industrie-Bereich verantwortlich gewesen, so die beiden Vorstände Günther Weiß und Thomas Lackner im Vorwort zum Geschäftsbericht.

Auch das Ergebnis aus den Kapitalanlagen verringerte sich von 9,5 auf 7,3 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) fiel auf 9,0 (17,2) Mio. Euro.

Die Bilanzsumme blieb mit 341,6 (342,9) Mio. Euro praktisch unverändert. Das Verhältnis von Schadenleistungen und administrativem Aufwand zum Prämienvolumen (Combined Ratio) verschlechterte sich von 92,7 auf 96,2 Prozent. Unter 100 Prozent ist das Geschäft versicherungstechnisch profitabel.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor