Haushaltsgerätehersteller Haier plant Milliardeninvestition in Europa

Berlin (APA/dpa) - Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Haier will in den kommenden vier Jahren rund eine Milliarde Euro in sein Europa-Geschäft investieren. Das sagte Haier-Europa-Chef Yannick Fierling am Donnerstag vor Beginn der Elektronikmesse IFA in Berlin. Die Summe beziehe sich auf Vertrieb und Marketing, nicht auf Zukäufe, die zusätzlich geplant seien.

Mit 14,2 Prozent der verkauften Elektrogroßgeräte sei Haier in diesem Segment zwar weltweit die Nummer eins, in Europa liege der Anteil aber nur bei 2,3 Prozent. Anders als in Asien sei die Marke Haier in Europa "wenig bekannt", sagte Fierling. Dies wolle man auch mit der Eröffnung von elf neuen Geschäftsstellen in Europa ändern. Bisher sind es acht.

Die Haier-Gruppe erzielte 2017 einen Umsatz von 242 Mrd. Yuan (rund 30 Mrd. Euro). Sie beschäftigt derzeit 85.000 Mitarbeiter. Die Tochtergesellschaft Qingdao Haier plant eine Zweitnotierung ihrer Aktien an der Frankfurter Börse. Geplant ist die Ausgabe von bis zu 400 Millionen Aktien. Der Zeitpunkt stehe noch nicht fest, sagte Fierling. Der Börsengang in Deutschland könnte nach dem derzeitigen Aktienkurs ein Volumen von rund 950 Mio. Euro erreichen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte