Haushaltsgerätehersteller Haier plant Milliardeninvestition in Europa

Berlin (APA/dpa) - Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Haier will in den kommenden vier Jahren rund eine Milliarde Euro in sein Europa-Geschäft investieren. Das sagte Haier-Europa-Chef Yannick Fierling am Donnerstag vor Beginn der Elektronikmesse IFA in Berlin. Die Summe beziehe sich auf Vertrieb und Marketing, nicht auf Zukäufe, die zusätzlich geplant seien.

Mit 14,2 Prozent der verkauften Elektrogroßgeräte sei Haier in diesem Segment zwar weltweit die Nummer eins, in Europa liege der Anteil aber nur bei 2,3 Prozent. Anders als in Asien sei die Marke Haier in Europa "wenig bekannt", sagte Fierling. Dies wolle man auch mit der Eröffnung von elf neuen Geschäftsstellen in Europa ändern. Bisher sind es acht.

Die Haier-Gruppe erzielte 2017 einen Umsatz von 242 Mrd. Yuan (rund 30 Mrd. Euro). Sie beschäftigt derzeit 85.000 Mitarbeiter. Die Tochtergesellschaft Qingdao Haier plant eine Zweitnotierung ihrer Aktien an der Frankfurter Börse. Geplant ist die Ausgabe von bis zu 400 Millionen Aktien. Der Zeitpunkt stehe noch nicht fest, sagte Fierling. Der Börsengang in Deutschland könnte nach dem derzeitigen Aktienkurs ein Volumen von rund 950 Mio. Euro erreichen.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018