Haushaltsgerätefirma Gorenje wird chinesisch

Velenje (APA) - Der slowenische Haushaltsgerätehersteller Gorenje, der drei verbindliche Übernahmeangebote asiatischer Unternehmen erhalten hat, hat die chinesische Gruppe Hinsense als strategischen Partner ausgewählt. Das teilte die börsennotierte Firma am Mittwoch mit.

Hinsense hat 12 Euro pro Aktie angeboten - unter der Bedingung, in dem Übernahmeverfahren mindestens 50 Prozent plus eine Aktie zu erwerben, hieß es von Gorenje. Die chinesische Gruppe wolle spätestens in 15 Tagen ihre Übernahmeabsicht offiziell bekanntgeben, teilte die slowenische Firma mit.

Dem angebotenen Übernahmepreis nach ist das gesamte slowenische Unternehmen rund 292 Mio. Euro wert. Der Wert der Gorenje-Aktie lag am Mittwoch an der Laibacher Börse bei 6,8 Euro, was einen Börsenwert von 166 Mio. Euro ausmacht.

Gorenje hatte gestern, Dienstag, drei verbindliche Übernahmeangebote erhalten. Am Mittwoch seien zwei Bieter zur Aufbesserung ihrer Offerte eingeladen worden, das Angebot der Hinsense-Gruppe sei als das beste ausgewählt worden, hieß es von Gorenje. Laut der Wirtschaftszeitung "Finance" soll der Konkurrent Haier 10 Euro pro Aktie angeboten haben. Berichten zufolge war der dritte Mitstreiter Hefei Meiling.

Gorenje hatte im vergangenen Jahr bekanntgegeben, sich einen Partner zur Stärkung des Geschäfts suchen zu wollen. Großaktionär Panasonic hatte sich Ende 2016 gegen eine Übernahme entschieden. Panasonic ist mit seinem Anteil von 10,74 Prozent der drittgrößte Aktionär von Gorenje, hinter dem Staatsfonds KAD (16,37 Prozent) und der Weltbanktochter IFC (International Finance Corporation) mit 11,8 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte