Haushaltsenergie-Preise sinken auf 4-Jahres-Tief

Wien (APA) - Haushaltsenergie war im Dezember wegen der weiter gesunkenen Sprit- und Heizölpreise so billig wie seit Jänner 2011 nicht mehr. Im Jahresabstand sank der von der österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) um 6,9 Prozent, gegenüber dem Vormonat November um 4,1 Prozent.

Diesel und Superbenzin verbilligten sich im Jahresabstand um 12,1 bzw. 10,1 Prozent. Gegenüber dem Vormonat November wurden diese beiden Sprit-Sorten um 6,1 bzw. 7,1 Prozent günstiger - das bedeutete den deutlichsten monatlichen Preisrückgang seit fünf Jahren. Damit waren Treibstoffe so günstig wie seit rund vier Jahren nicht mehr.

Heizöl war im Dezember ein Fünftel billiger als ein Jahr davor (-19,8 Prozent); gegenüber dem Vormonat November gab der Preis um 10,9 Prozent nach, der tiefste Stand seit März 2010.

Weiterhin wenig Freude mit der Preisentwicklung hatten im Dezember die Fernwärme-Kunden. Sie mussten dafür um 5,8 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr davor; gegenüber dem Vormonat November blieb der Fernwärmepreis gleich.

Der Strompreis gab im Jahresvergleich um 0,9 Prozent nach und blieb im Monatsabstand unverändert. Der Gaspreis stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent, änderte sich seit November aber nicht.

Feste Brennstoffe wurden im Jahres- und im Monatsvergleich kostspieliger. Verantwortlich dafür waren laut Energieagentur steigende Preise bei Brennholz und Holzbriketts, die beide im Monatsvergleich um 0,9 Prozent teurer wurden - Holzpellets um 0,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr kosteten feste Brennstoffe um 3,7 Prozent mehr (gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent), dabei zog der Brennholzpreis um 5,3 Prozent an, während Holzpellets und Holzbriketts um 4,6 bzw. 1,3 Prozent günstiger zu haben waren als im Dezember 2013.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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