Haushaltsenergie im Jänner gleich teuer wie im Dezember: Gas billiger

Wien (APA) - Die Preise für Haushaltsenergie sind in Österreich rund um den Jahreswechsel - von Dezember auf Jänner - in Summe unverändert geblieben. Im Jahresabstand stiegen sie um 0,6 Prozent, deutlich schwächer als im Dezember mit 1,7 Prozent Plus. Am stärksten verteuerte sich im Jänner Brennholz, gefolgt von Heizöl. Preisrückgänge von 6 Prozent gab es bei Gas, Grund war eine Senkung der Netztarife.

Heizöl kostete im Jänner so viel wie zuletzt im Juni 2015, also zweieinhalb Jahre davor. Der Preisanstieg bei Heizöl war im Jänner im Jahresvergleich mit 3,7 Prozent gleich stark wie im Dezember. Damit kostete eine 3.000-Liter-Tankfüllung im Jänner rund 80 Euro mehr als ein Jahr davor, nach 66 Euro Mehrkosten im Dezember, so die Österreichische Energieagentur zu dem von ihr berechneten Energiepreisindex (EPI). Im Monatsabstand zog der Heizölpreis um 3,3 Prozent an.

Die Spritpreise lagen im Jänner um 1,7 Prozent über dem Stand von Anfang 2017. Damit nahm die Preisdynamik deutlich ab, denn im Dezember waren Treibstoffe um 5,0 Prozent teurer als ein Jahr davor. Bei Superbenzin bremste sich der Jahres-Preisanstieg von Dezember auf Jänner von 3,2 auf 1,2 Prozent ab, bei Diesel von 6,2 auf 2,0 Prozent. Damit blieben Diesel und Super auf dem höchsten Stand seit Juni bzw. August 2015. Im Monatsabstand verteuerte sich Super um 0,8 Prozent und Diesel um 1,2 Prozent.

Strom kostete binnen Jahresfrist um 0,5 Prozent weniger, bei Gas gab es wegen Netztarifsenkungen eine recht starke Reduktion um 6,1 Prozent. Damit wurde Gas im Monatsabstand um 5,9 Prozent günstiger, Strom um 0,4 Prozent. Fernwärme verteuerte sich im Jahresabstand um 1,4 Prozent, blieb gegenüber dem Vormonat aber preislich unverändert.

Feste Brennstoffe verteuerten sich im Jahresabstand um 5,1 Prozent. Dafür waren vor allem der um 5,5 Prozent höhere Preis für Brennholz und der um 7,1 Prozent höhere Preis für Holzbriketts verantwortlich. Auch die Kosten für Holzpellets (+3,6 Prozent) stiegen im Jahresvergleich an. Im Monatsvergleich, von Dezember auf Jänner, lagen die Preise der festen Brennstoffe durchwegs höher: jene für Brennholz um 0,9 Prozent, jene für Pellets um 2,0 Prozent und jene von Holzbriketts um 1,2 Prozent.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

Newsticker

Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

Newsticker

Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

Newsticker

IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen