Hausgerätehersteller BSH legte deutlich zu

München (APA/dpa) - Der deutsche Hausgerätehersteller BSH setzt bei seinen Wachstumsplänen auf das Geschäft rund um die vernetzte Küche. In diesem Bereich wolle man schneller werden, teilte BSH-Chef Karsten Ottenberg am Dienstag in München mit.

Dafür nimmt das Unternehmen viel Geld in die Hand: Im vergangenen Jahr investierte BSH rund 637 Mio. Euro, unter anderem in drei neue Fabriken - zwei davon in Polen und eine in China. Hinzu kamen rund 622 Mio. Euro für Forschung und Entwicklung.

Das Ziel, die Umsätze bis 2025 auf 20 Mrd. Euro zu steigern, bekräftigte der BSH-Chef. Im vergangenen Geschäftsjahr legten die Erlöse auch dank kräftiger Zuwächse in China um fast sechs Prozent auf 13,8 Mrd. Euro zu. Auch in der Region Türkei, Naher Osten, Afrika und GUS-Staaten gab es einen Umsatzschub. Geringere Zuwächse gab es in Europa. In Nordamerika stagnierten die Umsätze nahezu.

BSH als einstiges Joint Venture von Siemens und Bosch gehört seit 2015 vollständig zu Bosch. Seither veröffentlicht das Unternehmen auch keine Ergebniszahlen mehr. Ottenberg sprach aber von einer positiven Ergebnisentwicklung, mit der man sehr zufrieden sei. Im vergangenen Jahr beschäftigte der Hausgerätehersteller weltweit fast 61.900 Mitarbeiter, das waren 3.500 mehr als im Vorjahr. BSH ist Europas größter Anbieter von Geschirrspülern, Waschmaschinen, Kühlschränken und anderen Hausgeräten. Insgesamt gehören 14 verschiedene Marken zum Portfolio, darunter Bosch, Siemens, Gaggenau und Neff.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte