Dyson legte Streit mit Ex-Chef bei

London (APA/dpa) - Der britische Elektrogeräte-Hersteller Dyson - bekannt vor allem für seine beutellosen Staubsauger - hat den Streit mit seinem ehemaligen Chef Max Conze beigelegt. Dem Manager war unter anderem Geheimnisverrat vorgeworfen worden. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte heute, Donnerstag, die Einigung, ohne Details zu nennen.

Die "Financial Times" hatte über das Thema berichtet. Nach ihren Informationen erhielt Conze eine Zahlung von mehreren Millionen Pfund - unter anderem, um ihn für entgangene Aktienoptionen zu entschädigen.

Der Ex-Firmenchef war ebenfalls vor Gericht gezogen, der Inhalt seiner Klage blieb jedoch unbekannt. Er hatte die Vorwürfe vehement zurückgewiesen.

Der aus Deutschland stammende Conze war seit 2011 Dyson-Chef. Anfang Oktober wurde er an der Spitze durch James Rowan ersetzt, der zuvor für das laufende Geschäft zuständig war. Das Unternehmen ist in Familienbesitz, Gründer und Patriarch James Dyson spielt nach wie vor eine Schlüsselrolle. Im September sorgte er für Aufsehen mit der Ankündigung, ein Elektroauto zu bauen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht