Hausdurchsuchung bei ukrainischem Oligarch Firtasch in Wien

An dem Fall um den ukrainischen Oligarchen Dmytro Firtasch ist offenbar auch Deutschland interessiert. Nach einem Rechtshilfeersuchen des nördlichen Nachbars sind am Mittwoch die österreichischen Behörden aktiv geworden und führten eine Hausdurchsuchung in Firtaschs Anwesen in Wien-Hietzing durch.

Weil es sich um ein Rechtshilfeverfahren handelt, will die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwalt keine Angaben zu dem Vorgehen machen, wie deren Sprecher Konrad Kmetic auf APA-Anfrage erklärte. Laut ORF soll die Durchsuchung drei Stunden lang gedauert haben.

Ein Vertreter Firtaschs bestätigte gegenüber der APA, dass es eine Hausdurchsuchung gegeben habe, konkrete Angaben über die Hintergründe konnte aber auch er nicht machen.

Firtasch wird von den USA Korruption im Zusammenhang mit Geschäftsaktivitäten in Indien vorgeworfen. Nach einem US-Haftbefehl im März 2014 wurde der Österreich-affine Oligarch in Wien-Wieden verhaftet. Nach Bezahlung einer Rekordkaution von 125 Millionen Euro war Firtasch auf freien Fuß gesetzt worden und hatte sich seit damals in Österreich aufgehalten. Vor rund einem Jahr wurde ein Auslieferungsbegehren der USA als "politisch motiviert" abgelehnt.

Managua (APA/dpa) - Wegen der politischen Krise liegt der Tourismus Nicaraguas am Boden. Rund 60.000 Menschen hätten seit Beginn der gewalttätigen Auseinandersetzungen im April ihre Arbeit in der Branche verloren, teilte die Tourismus-Kammer des mittelamerikanischen Landes am Donnerstag mit. Damit sei gut die Hälfte aller Arbeitsstellen der Branche weggefallen.
 

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Krise in Nicaragua kostet Zehntausende Jobs in der Tourismus-Branche

München (APA/AFP) - Deutschland will in dieser Legislaturperiode fünf Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau bereitstellen. Das kündigte Justizministerin Katarina Barley (SPD) vor dem Wohngipfel am Freitag im Kanzleramt in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk an.
 

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Deutschland will fünf Milliarden Euro für sozialen Wohnungsbau geben

San Francisco (APA/dpa) - Während des Oktoberfests vermieten mehr als 4200 Münchner ihre Wohnung oder ein Zimmer über das Vermittlungsportal Airbnb. Mehr als 37.000 Menschen aus rund 100 Ländern kommen bei den privaten Gastgebern während der 16 Festtage unter, wie der Internetanbieter mitteilte. 20 Prozent der Vermieter stellen ihr Zuhause zum ersten Mal für Touristen zur Verfügung.
 

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Airbnb: Mehr als 4200 Münchner vermieten Unterkunft zum Oktoberfest