Hartlauer investiert Millionen in Filialen

Wien/Steyr (APA) - Die Handelskette Hartlauer mit Sitz in Steyr investiert in ihr Filialgeschäft, denn trotz der Konkurrenz der Onlinehändler glaubt Firmenchef Robert Hartlauer weiter an die Zukunft des stationären Handels. 2017 habe er 7 Mio. Euro in die Erweiterung und Renovierung der Standorte investiert, sagte Hartlauer den "Oberösterreichischen Nachrichten" (Donnerstagausgabe).

25 der 160 Filialen wurden umgebaut. Heute beschäftigt das 1971 gegründete Unternehmen (Elektronik, Foto, Optik, Hörgeräte) knapp 1.500 Mitarbeiter und setzt jährlich 260 Millionen Euro brutto um.

"Ich glaube, der stationäre Handel hat eine große Zukunft - wenn auch nicht in allen Bereichen", sagte Hartlauer. Beratung, persönliche Gespräche mit Kunden, all das werde es auch in Zukunft nur offline und nicht online geben. Skeptisch ist der Unternehmer indes bei der Lebensmittelbranche. Erneuerte oder neue Filialen sind bei Hartlauer jetzt größer als früher: Hatte eine neue Filiale früher eine Fläche von etwa 150 bis 200 Quadratmeter, so sei es heuer etwa das Doppelte. Das liege daran, dass heute in jedes neue Geschäft zwei Hörgeräteakustik-Studios eingebaut werden, weil Bedarf bestehe.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte