Hartlauer investiert Millionen in Filialen

Wien/Steyr (APA) - Die Handelskette Hartlauer mit Sitz in Steyr investiert in ihr Filialgeschäft, denn trotz der Konkurrenz der Onlinehändler glaubt Firmenchef Robert Hartlauer weiter an die Zukunft des stationären Handels. 2017 habe er 7 Mio. Euro in die Erweiterung und Renovierung der Standorte investiert, sagte Hartlauer den "Oberösterreichischen Nachrichten" (Donnerstagausgabe).

25 der 160 Filialen wurden umgebaut. Heute beschäftigt das 1971 gegründete Unternehmen (Elektronik, Foto, Optik, Hörgeräte) knapp 1.500 Mitarbeiter und setzt jährlich 260 Millionen Euro brutto um.

"Ich glaube, der stationäre Handel hat eine große Zukunft - wenn auch nicht in allen Bereichen", sagte Hartlauer. Beratung, persönliche Gespräche mit Kunden, all das werde es auch in Zukunft nur offline und nicht online geben. Skeptisch ist der Unternehmer indes bei der Lebensmittelbranche. Erneuerte oder neue Filialen sind bei Hartlauer jetzt größer als früher: Hatte eine neue Filiale früher eine Fläche von etwa 150 bis 200 Quadratmeter, so sei es heuer etwa das Doppelte. Das liege daran, dass heute in jedes neue Geschäft zwei Hörgeräteakustik-Studios eingebaut werden, weil Bedarf bestehe.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker