Harte Fronten zum Start der VW-Haustarifrunde

Wolfsburg - In den Verhandlungen für die rund 120.000 Mitarbeiter im Haustarif bei Volkswagen haben sich bereits zum Start der Gespräche verhärtete Fronten abgezeichnet. Der Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite, Martin Rosik, sagte am Dienstag in Hannover vor dem Hintergrund der Abgasaffäre: "Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist angespannt."

Dagegen sprach Rosiks Gegenüber von der Gewerkschaft IG Metall, Hartmut Meine, von guten Voraussetzungen, da die Geschäftsprognose für das laufende Jahr trotz des Dieselskandals wieder einen Gewinn verspreche. "Wir gehen sehr selbstbewusst in diese Tarifrunde", sagte Meine. "Wir verhandeln hier für das laufende Jahr 2016, und der Ausblick dafür ist gut. Und deswegen wollen die Menschen bei Volkswagen auch eine gute Lohnerhöhung haben."

Die IG Metall will bei VW wie in den parallel laufenden Verhandlungen zum Branchen-Flächentarif fünf Prozent mehr Geld. Auch eine Verlängerung der Altersteilzeitregel steht zur Debatte. Der VW-Haustarif ist der größte Firmentarif Deutschlands. Er gilt in den sechs westdeutschen VW-Werken Emden, Hannover, Wolfsburg, Salzgitter, Braunschweig und Kassel sowie bei der VW-Finanztochter mit Zentrale in Braunschweig.

Brüssel/London (APA/dpa) - Die Europäische Union gibt Großbritannien weitere zehn Tage Zeit für Zugeständnisse beim Brexit. Der Start der zweiten Verhandlungsphase Mitte Dezember sei immer noch möglich, erklärte EU-Ratspräsident Donald Tusk nach einem langen Gespräch mit der britischen Premierministerin Theresa May am Freitagabend auf Twitter. "Aber immer noch eine riesige Herausforderung", so Tusk. May sagte, es gebe Fortschritte, nannte aber keine Details.
 

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EU gibt London weitere zehn Tage für Zugeständnisse beim Brexit

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an