Harley-Davidson verliert Kundschaft - Investoren springen ab

Chicago (APA/Reuters) - Der Motorrad-Kultmarke Harley-Davidson brechen weiter die Käufer weg. Für das laufende Jahr sagte das US-Traditionsunternehmen am Dienstag einen deutlichen Rückgang der Auslieferungen voraus. Ziel ist es, 231.000 bis 236.000 Motorräder an die Kunden zu bringen. Im vergangenen Jahr waren es noch knapp 241.500. Das war ein Rückgang von fast acht Prozent.

Zudem lag die Zahl lediglich am unteren Ende der vom Management in Aussicht gestellten Spanne. Harley-Davidson spürt seit Jahren, dass die Stammkundschaft immer stärker altert. Die jungen Motorradfahrer achten mehr auf den Preis und können sich für die Marke nur mäßig erwärmen.

Im vierten Quartal wurde der Gewinn durch Effekte der US-Steuerreform belastet. Er brach um 82 Prozent auf ein Mini-Ergebnis von 8,3 Mio. Dollar (6,7 Mio. Euro) ein. An der Wall Street sprangen massenweise Anleger ab: Die Harley-Aktie stürzte im vorbörslichen Handel um sechs Prozent in den Keller.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker