Hapag-Lloyd will 2016 zurück in die Gewinnzone

Die deutsche Linienreederei Hapag-Lloyd will im kommenden Jahr wieder die Gewinnzone erreichen. Nach der Fusion mit der Containersparte der chilenischen Reederei CSAV laufe die Integration der beiden Unternehmen auf Hochtouren und werde bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein, sagte Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen. Mit dem Gang an die Börse will sich Jansen noch Zeit lassen, realistisch sei 2016.

Die Atmosphäre zwischen den beiden Unternehmensteilen sei gut, und er sei zuversichtlich, dass die angestrebten Einspareffekte von 300 Mio. Dollar (256,2 Mio. Euro) jährlich erreicht oder übertroffen würden. Mit einem zusätzlichen Sparprogramm solle nochmals ein dreistelliger Millionenbetrag eingespart werden.

Mit dem Börsengang will sich Jansen noch Zeit lassen. Vorrang habe, das Geschäft zu verbessern und schwarze Zahlen zu schreiben, sagte er in Hamburg. Dazu seien neben Investitionen in neue Schiffe auch Einsparungen nötig. An einen größeren Stellenabbau sei im laufenden Jahr noch nicht gedacht. Parallel werde das Management die Vorbereitungen vorantreiben, um "schussbereit" zu sein, wenn sich die Möglichkeit zum Gang aufs Parkett ergebe.

Habben Jansen kündigte an, bis zum dritten Quartal deutlich mehr als 100 Millionen Dollar durch eine bessere Auslastung der Schiffe, Einsparungen beim Treibstoff und Verbesserungen beim Transport der Container von den Häfen zu den Kunden einzusparen. Daneben solle der Vertrieb verbessert werden. An einen dauerhaft niedrigen Ölpreis glaubt der Hapag-Lloyd-Chef nicht. Deshalb will er die Flotte weiter modernisieren. Die Kostensenkungen kämen zu den bereits angekündigten Synergien von 300 Millionen Euro hinzu.

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