Handelsumsatz wuchs im 1. Quartal schwächer - Umfrage

Wien (APA) - Das Umsatzwachstum im stationären Einzelhandel ist laut einer Umfrage im ersten Quartal mit 1,4 Prozent schwächer ausgefallen als im Jahr 2017 mit 2 Prozent. Die Zahl der Einzelhandelsmitarbeiter stieg in Österreich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,3 Prozent auf rund 333.800 Personen, geht aus der Konjunkturerhebung der KMU Forschung im Auftrag der WKÖ-Handelssparte hervor.

"In Österreich ist die Einzelhandelskonjunktur weiterhin schwächer als im EU-28-Durchschnitt und hat sich zudem gegenüber dem Gesamtjahr 2017 deutlich verschlechtert", kommentierte Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuellen Zahlen am Mittwoch in einer Aussendung. Die Händler appellieren an die Konsumenten ihre privaten Konsumausgaben vor allem in Österreich zu tätigen: "Wichtig wäre, dass diese Ausgaben in den heimischen Handel fließen. Das führt zu mehr Investitionen und sichert Arbeitsplätze", sagte Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der WKÖ-Bundessparte Handel.

Das heuer frühe Osterfest hat sich laut KMU Forschung Austria auf einige Bereiche im Einzelhandel positiv ausgewirkt. Das Umsatzplus sei im ersten Quartal 2018 auf die gute Konjunkturentwicklung im März zurückzuführen. Konjunkturmotor der Einzelhandelsbranche blieb mit 4,5 Prozent der Lebensmitteleinzelhandel. Das stärkste Umsatzplus verzeichnete der Spielwareneinzelhandel (+7,3 Prozent).

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro