Handelsstreitigkeiten machen Siemens Sorgen

München (APA/Reuters) - Die weltweiten Handelsstreitigkeiten könnten die Umsätze des deutschen Industriekonzern Siemens belasten. "Die Investitions-Dynamik könnte sich wegen der geopolitischen Spannungen eintrüben", warnte Finanzvorstand Ralf Thomas am Donnerstag in München. "Vor allem die Bedrohungen des freien Handels durch Zölle machen uns Sorgen."

Siemens ist stark vom Export abhängig, die USA sind der größte Markt für das Technologie-Unternehmen. Verlässliche Rahmenbedingungen für den Welthandel seien unerlässlich für das Vertrauen der Kunden und das Wirtschaftswachstum, sagte Thomas. US-Präsident Donald Trump droht vor allem Europa und China mit Zöllen, Gegenmaßnahmen könnten einen weltweiten Handelskrieg auslösen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte