Handelskonzern Metro will Einkaufstour fortsetzen

Der deutsche Handelsriese Metro liebäugelt mit Zukäufen. "Wir werden verstärkt in die Weiterentwicklung unserer Standorte, aussichtsreiche Akquisitionen und neue Ideen investieren", kündigte Metro-Chef Olaf Koch bei der Hauptversammlung in Düsseldorf am Freitag an. Der Konzern habe nach dem Verkauf der Warenhauskette Kaufhof ausreichend finanzielle Mittel.

"Wir sind bestens für eine neue Phase des Wachstums aufgestellt." Metro hatte erst in der vergangenen Woche die Übernahme des Lebensmittel-Lieferdienstes Rungis Express angekündigt.

Die Warenhaustochter Kaufhof ging im vergangenen Jahr an den nordamerikanischen Konzern Hudsons's Bay. Rund 1,75 Mrd. Euro flossen in die Kassen der Metro.

Nach der Hauptversammlung steht bei der Metro zudem eine Zäsur an: Die Duisburger Familienholding Haniel räumt den Aufsichtsratsvorsitz, ihr Vertreter Franz Markus Haniel scheidet aus dem Amt. Nachfolger soll ein von den Großaktionären unabhängiger Kandidat werden: Jürgen Steinemann, der ehemalige Chef des weltgrößten Schokolade- und Kakao-Herstellers Barry Callebaut.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro