Handelsbilanzdefizit bis Ende Oktober 2017 auf 4,7 Mrd Euro gestiegen

Wien (APA) - Die österreichischen Warenimporte sind im Zeitraum Jänner bis Oktober 2017 stärker gestiegen als die Exporte. Das Defizit der Handelsbilanz belief sich damit auf 4,7 Mrd. Euro, nach 3,5 Mrd. Euro in der Vorjahresperiode, teilte die Statistik Austria am Montag mit.

Die Einfuhren lagen in den ersten zehn Monaten 2017 laut vorläufigen Zahlen mit 122,5 Mrd. Euro um 9,1 Prozent über dem Vorjahreswert, die Ausfuhren erhöhten sich um 8,3 Prozent auf 117,8 Mrd. Euro. Arbeitstägig bereinigt stiegen die Einfuhren um 8,9 Prozent und die Ausfuhren um 8,4 Prozent.

Aus den EU-Mitgliedsstaaten importierte Österreich Waren im Wert von 86,7 Mrd. Euro (+7,9 Prozent) und die österreichischen Exporte beliefen sich auf 82,5 Mrd. Euro. (+8,7 Prozent). Die Importe aus Drittstaaten beliefen sich auf 35,8 Mrd. Euro (+12,2 Prozent) und die Exporte auf 35,4 Mrd. Euro (+7,4 Prozent).

Im Oktober 2017 lagen die Importe bei 13 Mrd. Euro und damit um 12,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat, die Ausfuhren beliefen sich auf 12,6 Mrd. Euro (+14,1 Prozent).

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker