Handels-KV: Zweite Runde konstruktiv verlaufen

Wien (APA) - Im Tauziehen um einen Kollektivvertrag für die rund 400.000 Angestellten im Handel ist die zweite Runde konstruktiv verlaufen. Es gebe eine "gute Basis für die dritte Verhandlungsrunde", teilten die Sozialpartner per Aussendung mit. Während heute, Dienstag, vor allem rahmenrechtliche Forderungen diskutiert wurden, soll am 22. November das Gehaltsplus auf der Agenda stehen.

Bei der heutigen Verhandlung habe man besonders über verbesserte Rahmenbedingungen für die Aus- und Weiterbildung gesprochen. "Es geht uns darum ein Signal zu setzen, dass sich der Handel der fortschreitenden Digitalisierung offensiv stellt", so die Verhandler Franz Georg Brantner, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), und Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Nächste Woche geht es dann um die Gehaltserhöhung", so die Sozialpartner mit Blick auf den 22. November.

Aktuell liegt das kollektivvertragliche Mindestgehalt für Vollzeitangestellte im Handel bei 1.546 Euro brutto pro Monat, das sind 1.227,50 Euro netto laufender Bezug. Beim Abschluss im vergangenen Jahr einigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf eine Erhöhung der Mindestgehälter von im Schnitt 1,33 Prozent. Ab 1. Dezember 2017 gilt der neue, reformierte Handels-KV mit einem Mindestgehalt von 1.600 Euro. Die rund 80.000 Handelsbetriebe haben allerdings bis Ende 2021 Zeit, auf das neue Schema umzusteigen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch