Handels-KV - Verhandlungen gehen in die dritte Runde

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 400.000 Handelsangestellten gehen heute, Mittwochnachmittag, in die dritte Runde. Aus Verhandlungskreisen war zu hören, dass sich die Sozialpartner beim Rahmenrecht (Ausbildungspaket, etc.) schon nahegekommen sind, heute soll über die Gehaltserhöhung gesprochen werden. Gibt es heute keinen Abschluss wird am 28. November weiterverhandelt.

Ausgangspunkt für das Feilschen ist eine Jahresinflationsrate von 1,9 Prozent, herangezogen werden dafür traditionell die vergangenen zwölf Monate. Die Herbstlohnrunde eingeleitet haben die ca. 185.000 Beschäftigten der Metallindustrie, die traditionell etwas besser abschließen als die meisten anderen Branchen. Sie kommen auf eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 3,0 Prozent und einen Mindestlohn von 1.848,08 Euro brutto pro Monat. Zum Vergleich: Beim Handel lag der Mindestlohn zuletzt bei 1.546 Euro. Ziel der Gewerkschaft GPA-djp ist es, in allen Branchen einen Mindestlohn von 1.700 Euro brutto durchzusetzen.

Berlin (APA/dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) als Basis für einen weltumspannenden Datenschutz gelobt. "Ich bin ein großer Fan der DSGVO. Sie stellt aber noch nicht alles dar, was gemacht werden muss", sagte er am Sonntag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur.
 

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Apple-Chef Cook in Berlin: DSGVO ist Vorbild für globalen Datenschutz

London (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler will seine Zuliefertochter Magneti Marelli für 6,2 Mrd. Euro an den japanischen Autozulieferer Calsonic Kansei verkaufen. Damit entstehe ein neuer Gigant in der Branche mit einem Umsatz von 15,2 Mrd. Euro im Jahr, erklärten die Konzerne am Montag gemeinsam in London. Dadurch entstehe die Nummer 7 in der Branche.
 

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Fiat Chrysler verkauft Zulieferer Magneti Marelli an Japaner

Dublin (APA/dpa) - Der Billigflieger Ryanair muss den ersten Gewinnrückgang seit fünf Jahren verdauen. Der Gewinn sank im ersten Geschäftshalbjahr um 7 Prozent auf 1,20 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte. Als Gründe für den Gewinnrückgang nannte Ryanair die Streiks, hohe Kerosinpreise, geringere Ticketpreise und Ersatzzahlungen wegen der EU-Fluggastrechte.
 

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Erster Gewinnrückgang bei Ryanair seit Jahren