dm wuchs im Halbjahr auch in Österreich

Die Drogeriekette dm hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 auch in Österreich mehr umgesetzt. Die Erlöse stiegen um 4,7 Prozent auf 415 Mio. Euro. Im Teilkonzern Österreich und Osteuropa, zu dem auch zehn CEE-Länder gehören, stiegen die Erlöse um 7,9 Prozent auf 1,08 Mrd. Euro, gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt.

Im zweiten Halbjahr plant dm Investitionen von rund 25 Mio. Euro. Insgesamt sollen im Jahr 2015/16 80 Filialen erneuert, modernisiert und teilweise vergrößert werden. dm verfügt in Österreich über 388 Filialen, in Zentral- und Osteuropa sind es 1.108.

dm hat zuletzt wieder die Apothekerbranche aufgerüttelt, weil der Drogeriehändler in Zukunft rezeptfreie Medikamente verkaufen will. Ende Februar brachte das Unternehmen dazu beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) einen Individualantrag ein. Die Drogeriekette will Medikamente im Schnitt um 20 bis 30 Prozent billiger anbieten als Apotheken. Der Aufschrei unter den Apothekern war naturgemäß groß.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver