dm wuchs im Halbjahr auch in Österreich

Die Drogeriekette dm hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 auch in Österreich mehr umgesetzt. Die Erlöse stiegen um 4,7 Prozent auf 415 Mio. Euro. Im Teilkonzern Österreich und Osteuropa, zu dem auch zehn CEE-Länder gehören, stiegen die Erlöse um 7,9 Prozent auf 1,08 Mrd. Euro, gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt.

Im zweiten Halbjahr plant dm Investitionen von rund 25 Mio. Euro. Insgesamt sollen im Jahr 2015/16 80 Filialen erneuert, modernisiert und teilweise vergrößert werden. dm verfügt in Österreich über 388 Filialen, in Zentral- und Osteuropa sind es 1.108.

dm hat zuletzt wieder die Apothekerbranche aufgerüttelt, weil der Drogeriehändler in Zukunft rezeptfreie Medikamente verkaufen will. Ende Februar brachte das Unternehmen dazu beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) einen Individualantrag ein. Die Drogeriekette will Medikamente im Schnitt um 20 bis 30 Prozent billiger anbieten als Apotheken. Der Aufschrei unter den Apothekern war naturgemäß groß.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite