Haider Witwe und Töchter auf 600.000 Euro geklagt

Die Kärntner Landesholding fordert vorerst 600.000 Euro von Witwe und Töchtern des verstorbenen Landeshauptmanns. Grundlage dafür ist das Birnbacher-Urteil.

Die Kärntner Landesholding (KLH) hat laut Informationen der Kleinen Zeitung Klage gegen die Erben des 2008 verstorbenen Landeshauptmanns Jörg Haider beim Zivilgericht Klagenfurt eingebracht. Wie die "Kleine Zeitung" am Mittwochabend online berichtete, werden auf Grundlage des Urteils in der Causa Birnbacher 600.000 Euro von der Witwe Claudia Haider und den beiden Töchtern, Cornelia Mathis-Haider und Ulrike Haider-Quercia, gefordert.
Der Steuerberater Dietrich Birnbacher hatte für ein sechsseitiges Gutachten zum Verkauf der Hypo Alpe Adria an die BayernLB sechs Millionen Euro bekommen - 5,7 Millionen Euro zu viel, wie ein Gericht später feststellte. Birnbacher, der frühere Kärntner ÖVP-Chef Josef Martinz und zwei ehemalige Landesholding-Vorstände wurden wegen Untreue verurteilt. Im Prozess 2012 war herausgekommen, dass ein Teil des Geldes von Haider und Martinz von Anfang an zur illegalen Parteienfinanzierung gedacht war. Die Schuldsprüche wurden 2014 höchstgerichtlich bestätigt.
Die Eintreibung des Schadenersatzes für die geschädigte KLH verläuft seither eher schleppend, der Großteil ist noch offen. Daher versucht es die KLH nun bei Haiders Erben. Geprüft wurde der Regress ja schon seit geraumer Zeit. Von jeder der drei Frauen möchte die KLH 200.000 Euro haben. Eingebracht wurde die Klage am Montag. Laut dem Bericht der "Kleinen Zeitung" behält sich die Landesholding explizit eine Ausweitung der Klage vor. Von den Beklagten war laut dem Blatt niemand zu einer Stellungnahme bereit,

Wien (APA) - Der SPÖ-Vorstoß in Richtung gedeckelte Mieten in Österreich stößt bei Immobilieneigentümern und Investoren auf breite Ablehnung. "Dieses Universalmietrecht wäre eine Bedrohung des privaten Wohnbaus", sagte der Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien, Michael Piesecky, am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz.
 

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Gedeckelte Mieten sollen privaten Wohnbau bedrohen

Düsseldorf (APA/dpa) - Der deutsche Einzelhandel wird immer mehr zur Zweiklassengesellschaft. Bei den meisten größeren Handelsketten klingeln dank der guten Konsumstimmung in Deutschland derzeit die Kassen. An vielen kleinen Fachhändlern geht die Kauflust der deutschen Bürger dagegen spurlos vorbei. Sie leiden massiv unter der wachsenden Konkurrenz des Online-Handels.
 

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Online-Boom spaltet deutschen Einzelhandel

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Siemens-Prozess: Physiker mit Nebenjob Compliance-Officer