Häuser-Käufe zogen in Wien und Burgenland am kräftigsten an

In Wien und im Burgenland zogen die Häuser-Käufe im vergangenen Jahr am deutlichsten an. Im Burgenland wurden 669 Einfamilienhäuser verkauft, um 26 Prozent mehr als 2013. In der Bundeshauptstadt wurden von Jänner bis Dezember 402 Häuser verbüchert, ein Plus von 20 Prozent gegenüber 2013, erhob das Immobilienmaklernetzwerk Remax.

In Summe wurden im Vorjahr 10.039 Einfamilienhäuser verkauft, um 8,7 Prozent mehr als 2013. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Haus stieg um 3,4 Prozent auf 191.393 Euro, womit der Gesamtwert der 2014 in Österreich gehandelten Einfamilienhäuser ein Volumen von 2,3 Mrd. Euro erreichte. Das ist ein Plus von 12,6 Prozent gegenüber 2013.

"Im Großen und Ganzen entwickelt sich der Markt für Einfamilienhäuser in Österreich schon seit geraumer Zeit ziemlich ruhig und konstant. Er zeigt im Wesentlichen keine besonderen Auffälligkeiten", so Remax-Österreich-Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer.

Wert- und mengenmäßig wichtigstes Bundesland für Einfamilienhäuser ist Niederösterreich: Dort stieg die Zahl der Verkäufe im Jahr 2014 um 1,6 Prozent auf 2.564. Der Wert der verkauften Häuser legte um 6,3 Prozent auf 472 Mio. Euro zu. Im Schnitt kostete ein niederösterreichisches Einfamilienhaus 160.978 Euro und damit um 4,4 Prozent mehr als 2013. "In keinem anderen Bundesland ist die Preisschere zwischen den billigsten und den teuersten Einfamilienhäusern so groß wie in Niederösterreich", so Remax am Montag in einer Aussendung. Ein Viertel der Einfamilienhäuser kostete weniger als 77.000 Euro, ein Viertel mehr als 235.000 Euro.

Auch der Häuser-Markt in der Steiermark war im Vorjahr in Bewegung. 2.006 steirische Einfamilienhäuser wechselten 2014 die Besitzer, ein Anstieg von fast 10 Prozent im Vergleich zu 2013. Der Preis- und Wertanstieg war dagegen mit einem Plus von 1,8 Prozent wesentlich moderater.

Sieht man von Wien (426.197 Euro) ab, weist Tirol mit 376.313 Euro den höchsten Durchschnittsverkaufspreis auf. Das teuerste Pflaster ist Kitzbühel, wo Einfamilienhäuser zwischen 300.000 und 1,6 Mio. Euro kosten.

Rückläufige Preise gab es 2014 in Kärnten und in Salzburg. Im südlichsten Bundesland kostete ein Einfamilienhaus im Durchschnitt 157.348 Euro, um rund 2 Prozent weniger als 2013. Deutlich höher war der Durchschnittspreis mit 309.759 Euro in Salzburg, gegenüber 2013 entsprach das aber einem Rückgang um 4,6 Prozent. "Wohl eine Korrekturphase nach den rasanten Anstiegen in den Jahren davor", räumt man bei Remax ein. An der Nachfrage sei es zumindest nicht gelegen, denn mit 523 Einfamilienhäusern im Gesamtwert von 180 Mio. Euro seien um 9,6 Prozent mehr als 2013 verbüchert worden.

Die größten Preissteigerungen gab es im Burgenland (+9,7 Prozent auf 104.763 Euro) und in Oberösterreich (+4,8 Prozent auf 186.381 Euro). In Oberösterreich stieg die Zahl der verbücherten Einfamilienhäuser leicht um 1 Prozent auf 1.764.

Berlin (APA/Reuters) - Dank der guten Finanzlage muss sich Deutschland heuer weniger Geld am Kapitalmarkt leihen. Das Emissionsvolumen sinke von bisher geplanten 152 auf 149 Mrd. Euro, kündigte die für das Schuldenmanagement zuständige Finanzagentur am Donnerstag an. "Der Finanzierungsbedarf des Bundes und seiner Sondervermögen hat sich im Jahresverlauf 2017 reduziert", begründete die Agentur den Schritt.
 

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Deutschland muss sich weniger Geld von Investoren leihen

Vevey (APA/Reuters) - Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestle plant weitere Einschnitte bei seiner Hautgesundheitstochter Galderma. Im Zuge eines Firmenumbaus könnten am Forschungszentrum in der Nähe von Nizza in Frankreich bis zu 450 von insgesamt 550 Stellen wegfallen, bestätigte ein Firmensprecher am Donnerstag entsprechende Medienberichte.
 

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Nestle streicht Stellen in Galderma-Fabrik in Frankreich

Bern (APA/sda) - Im Zuge der Revision der BIP-Berechnung berücksichtigt das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) neu auch die Wertschöpfung aus internationalen Sportgroßanlässen. Die Auswirkungen sind beträchtlich - auch auf die neusten Konjunkturprognosen des Seco.
 

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Große Sportereignisse beeinflussen Schweizer BIP