H.O.T. macht Mitbewerbern Neukunden abspenstig

Der Diskonter Hofer wildert weiterhin mit seinem Mobilfunkangebot H.O.T. bei den arrivierten Netzbetreibern und lässt den kleinen Mitbewerbern nur wenig Platz.

Gut 755.000 Kunden hat die vom Diskonter Hofer angebotene Mobilfunkmarke H.O.T. nach Eigenangaben derzeit. 27 Prozent aller Rufnummernmitnahmen und drei Viertel des gesamten Marktwachstums bei reinen Telefonie/SMS-Angeboten seien in den vergangenen zweieinhalb Jahren auf H.O.T. entfallen, bei SIM-Karten mit inkludierten mobilen Breitband seien es 37 Prozent, wie H.O.T.-Chef Michael Krammer bilanziert.

An einem Breitbandangebot werde derzeit nicht gearbeitet, aber es ist Teil von Überlegungen, meinte Krammer. Fürs Weihnachtsgeschäft kündigte Krammer bei neuen Endgeräten ein "ordentliches Angebot" an, schließlich sei das Weihnachtsgeschäft sehr wichtig für den Gesamtjahresumsatz.

Mit dem Einstieg in den slowenischen Markt im heurigen Mai zeigte sich Krammer sehr zufrieden. Nicht ganz so blendend entwickelts sich der Rapid-Tarif von H.O.T. Krammer, der auch Präsident des SK Rapid ist dazu: "Der Erfolg des Tarifangebotes geht einher mit dem sportlichen Erfolg."

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker