Gutes Weinjahr 2018 sorgt auch für früheren "Sturm"

Wien (APA) - Das gute heurige Jahr für den Austro-Weinbau wirkt sich nicht nur insofern aus, als dass die Lese heuer um bis zu zwei Wochen früher beginnt. Auch die Sturmsaison geht um etwa zwei Wochen früher los, berichtete das agrarische Informationssystem (aiz) am Montag mit Verweis auf das Österreich Wein Marketing.

Durch optimale Bedingungen bereits für Austrieb und Blüte sind demnach auch die früh reifenden Sorten wie Frühroter Veltliner (Malvasier), Bouvier oder Müller-Thurgau (Rivaner), die vorwiegend für Sturm verwendet werden, sehr aromatisch. Ebenso schmackhaft würden heuer regionale Spezialitäten wie Schilcher und Uhudlersturm.

Das Gesetz schreibt für die Herbstspezialität Sturm einen Verkaufszeitraum von 1. August bis 31. Dezember vor. Daher kommt das Gros an Sturm in den wenigen Wochen während und nach der Lese in den Handel. Ein weiterer Grund dafür, dass er nicht das ganze Jahr über verkauft wird, ist, dass der Sturm - also Traubensaft, der sich in Gärung befindet - nur eine kurze Lagerfähigkeit aufweist.

"Sturm" darf nur dann auf dem Etikett stehen, wenn die Trauben ausschließlich in Österreich geerntet und verarbeitet wurden. Die Trübung im Sturm kommt daher, weil es sich bei diesem Produkt laut EU-Recht um "teilweise gegorenen Traubensaft" handelt. Das bei der Gärung entstehende CO2 sorgt für das typische Prickeln auf der Zunge und wirbelt die Hefepartikel in der Flüssigkeit auf, wodurch die "Wolken im Glas" entstehen.

Sturm wird aus einem Henkelglas getrunken, wobei laut aiz mit der linken Hand und "Mahlzeit" oder "Krixikraxi" angestoßen wird. Erst nachdem der junge Wein um Martini getauft wurde, wird zur rechten Hand und "Prost" gewechselt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker