Gute Geschäfte in Asien und Amerika beflügelten Bierbrauer Heineken

Der weltweit drittgrößte Brauereikonzern Heineken hat im ersten Quartal dank einer guten Nachfrage in Asien und Amerika mehr Bier verkauft als ein Jahr zuvor. Das Biervolumen stieg in den ersten drei Monaten ohne Zu- und Verkäufe sowie Wechselkurseffekte um 2,2 Prozent und erreichte 39,3 Millionen Hektoliter, teilte Heineken am Mittwoch mit.

Damit übertraf das niederländische Unternehmen - zu dem in Österreich die Brau Union Österreich (Hauptmarken: Gösser, Zipfer, Puntigamer, Reininghaus, Schwechater) gehört - die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz kletterte aus eigener Kraft um 2,0 Prozent auf 4,34 Mrd. Euro. Hier hatten die Experten allerdings einen größeren Anstieg erwartet.

Der Gewinn nach Steuern betrug 579 Mio. Euro, nach 143 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Allerdings erzielte Heineken im ersten Quartal 2015 aufgrund des Verkaufs seiner mexikanischen Tochter Empaque einen Buchgewinn in Höhe von 375 Mio. Euro. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte der Brauereikonzern. 2015 will Heineken trotz der Schwankungen in einigen Schwellenländern Umsatz und Gewinn weiterhin steigern. Dabei macht das Unternehmen fast zwei Drittel des operativen Gewinns in Schwellenländern.

Heineken gliedert momentan sein Geschäft in vier geografische Regionen, inklusive einer kleinen europäischen Einheit. Erst jüngst übernahmen die Niederländer Sloweniens größten Brauereikonzern für 114 Mio. Euro.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt