Gut ein Drittel der deutschen Konsumausgaben fließt in die Wohnung

Berlin (APA/Reuters) - Gut die Hälfte des Einkommens deutscher Verbraucher geht für den Lebensunterhalt drauf. 54 Prozent der Konsumausgaben entfielen 2016 auf Essen, Kleidung und Wohnen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Insgesamt belief sich das gesamte monatliche Konsumbudget der privaten Haushalte auf durchschnittlich 2.480 Euro.

Allein für den Bereich Wohnen - von Miete bis zu Reparaturen - gaben sie rund 35 Prozent oder 877 Euro aus. Rund 14 Prozent oder 342 Euro entfielen auf Ernährung, rund vier Prozent 108 Euro auf Bekleidungsausgaben.

Viel Geld geben die Deutschen auch für den Bereich Verkehr aus, wozu das Tanken gehört: Knapp 14 Prozent oder 335 Euro der Konsumausgaben wurden hierfür verwendet. Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur gaben die Privathaushalte durchschnittlich rund zehn Prozent (258 Euro) aus. Die übrigen 23 Prozent (561 Euro) entfielen auf die Bereiche Innenausstattung, Gaststätten, Übernachtungen, Gesundheit, Post und Telekommunikation, Bildung sowie andere Waren und Dienstleistungen.

In den privaten Konsumausgaben nicht enthalten sind Ausgaben für direkte Steuern, Versicherungen, Übertragungen an andere private Haushalte oder Organisationen sowie Tilgung und Verzinsung von Krediten. Das Gleiche gilt für die Käufe von Grundstücken und Gebäuden sowie Sparbeträge.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht