Gusto auf Systemgastronomie hält an - Konkurrenz wird härter

Wien (APA) - Der Hunger auf Restaurant- und Fastfood-Ketten ist in Österreich noch nicht gestillt: Mittlerweile werden rund 2 Mrd. Euro in der Systemgastronomie ausgegeben, Tendenz steigend, und immer mehr Unternehmen wollen ein Stück vom Kuchen. Mit den Umsätzen haben aber auch die Erwartungen der Kunden und die Konkurrenz zugenommen. "Einfach nur einen Hamburger zu grillen, ist längst zu wenig", so RegioPlan.

Einige Konzepte werden sich demnach nicht durchsetzen können und wieder verschwinden, schreibt das Beratungsunternehmen am Donnerstag. An der Expansionslust von Vapiano, L'Osteria und Co ändere dies jedoch nichts: Aktuell würden hierzulande rund 400 Lokale gesucht.

"Und oft sind diese Standorte in Lücken, die der Einzelhandel durch seine Standortschließungen hinterlässt." Zusätzliche Gastro-Flächen sollen vor allem die Einkaufstempel attraktiver machen und dort die Verweildauer erhöhen. International werde bereits ein Fünftel der Fläche in Einkaufszentren für Restaurants eingeplant. In Österreich liege der Anteil zurzeit bei mageren 6 Prozent.

Insgesamt betreiben Restaurantketten in Österreich 1.350 Standorte, 14 Prozent davon entfallen auf den Fastfood-Riesen McDonald's. Das Gros der Systemgastronomen kommt aus Deutschland, aber auch österreichische Ketten wie Burgerista, Max&Benito, Zu den 3 Goldenen Kugeln oder Swing Kitchen expandieren sowohl am heimischen als auch ausländischen Markt.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

Newsticker

US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

Newsticker

Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen