Gusto auf Systemgastronomie hält an - Konkurrenz wird härter

Wien (APA) - Der Hunger auf Restaurant- und Fastfood-Ketten ist in Österreich noch nicht gestillt: Mittlerweile werden rund 2 Mrd. Euro in der Systemgastronomie ausgegeben, Tendenz steigend, und immer mehr Unternehmen wollen ein Stück vom Kuchen. Mit den Umsätzen haben aber auch die Erwartungen der Kunden und die Konkurrenz zugenommen. "Einfach nur einen Hamburger zu grillen, ist längst zu wenig", so RegioPlan.

Einige Konzepte werden sich demnach nicht durchsetzen können und wieder verschwinden, schreibt das Beratungsunternehmen am Donnerstag. An der Expansionslust von Vapiano, L'Osteria und Co ändere dies jedoch nichts: Aktuell würden hierzulande rund 400 Lokale gesucht.

"Und oft sind diese Standorte in Lücken, die der Einzelhandel durch seine Standortschließungen hinterlässt." Zusätzliche Gastro-Flächen sollen vor allem die Einkaufstempel attraktiver machen und dort die Verweildauer erhöhen. International werde bereits ein Fünftel der Fläche in Einkaufszentren für Restaurants eingeplant. In Österreich liege der Anteil zurzeit bei mageren 6 Prozent.

Insgesamt betreiben Restaurantketten in Österreich 1.350 Standorte, 14 Prozent davon entfallen auf den Fastfood-Riesen McDonald's. Das Gros der Systemgastronomen kommt aus Deutschland, aber auch österreichische Ketten wie Burgerista, Max&Benito, Zu den 3 Goldenen Kugeln oder Swing Kitchen expandieren sowohl am heimischen als auch ausländischen Markt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker