Grüne Woche in Berlin geöffnet - Taschenkontrollen für Besucher

Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen hat die weltgrößte Agrarmesse Grüne Woche in Berlin begonnen. An den Eingängen kontrollierten Sicherheitsleute am Freitag stichprobenartig Taschen der Besucher. Hintergrund sind die Terroranschläge der vergangenen Monate. Die Veranstalter betonen jedoch, es gebe keine besondere Gefährdungslage für die Schau.

Der deutsche Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sagte beim Eröffnungsrundgang, die Grüne Woche sei ein Zentrum der Information und des Geschmacks für die Verbraucher. Angesichts niedriger Preise gehe es auch um ein größeres Verständnis dafür, dass Regionalität, Tierwohl und nachhaltige Produktion ihren Preis wert seien. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) betonte, Erzeuger und Verbraucher könnten mit ihrem Verhalten zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Am Rande des Rundgangs gab es wie in den Vorjahren auch kurze Protestaktionen von Tierschützern.

Bis zum 24. Jänner präsentieren sich in den Hallen unter dem Funkturm 1.660 Aussteller aus 65 Ländern. Erwartet werden mehr als 400.000 Gäste. Diesjähriges Partnerland ist Marokko. Die Stimmung der Bauern beim traditionellem Jahresauftakt ist getrübt, da gesunkene Preise die Einkommen einbrechen ließen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen