Grüne wollen günstige Öffi-Tarife für alle jungen Leute in Ausbildung

Grüne und GRAS (Grüne und Alternative StudentInnen) haben am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien ein Tarifmodell für den öffentlichen Verkehr präsentiert, der unter anderem das Top-Jugendticket auch für Studenten sowie ein österreichweit gültiges Jahresticket für Menschen in Ausbildung zum Preis von 300 Euro vorsieht. Die Finanzierung sollte über dem Familienausgleichsfonds (FLAF) erfolgen.

Ein Semester-Ticket für ein Bundesland oder einen Verkehrsverbund sollte 50 Euro kosten, eine Jahreskarte das Doppelte. Ein österreichweit geltendes Ticket sollte es nach den Vorstellungen der Grünen zum Preis von 150 Euro auch für ein Semester geben.

Zugutekommen sollen die günstigen Tarife Lehrlingen, Schülern und Studenten sowie Zivil- und Präsenzdienern bis zum 26. Lebensjahr, darüber hinaus auch älteren Studierenden bis zu einer Einkommensgrenze von 16.660 Euro brutto pro Jahr. Günstigere Tarife für Jugendtickets der Bundesländer oder Verkehrsverbünde - 60 bis 96 Euro pro Jahr - sollten bestehen bleiben, sagte GRAS-Aktivistin Marie Fleischhacker.

Julian Schmid, Jugendsprecher der Grünen, berief sich bei der geforderten Ausweitung des derzeit für Schüler und Lehrlinge geltenden Top-Jugendtickets auf Studenten auf eine entsprechende Ankündigung durch Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) vor einem Jahr. "Es ist aber nichts in diese Richtung passiert", sagte Schmid. Aufwendungen für Mobilität seien der drittgrößte Kostenpunkt in Budget von Studierenden, sagte der Jugendsprecher unter Berufung auf eine Sozialerhebung aus dem Jahr 2011.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los