Grüne Moser bereit zur Kandidatur für Rechnungshof

Wien - Die Grüne Abgeordnete Gabriela Moser ist am Amt des Rechnungshofpräsidenten interessiert. "Ja, ich bin bereit, zu kandidieren", sagte sie am Donnerstag dem "Kurier". Offiziell vom Grünen Klub nominiert sei sie aber noch nicht. Wesentlich sei jetzt einmal, auf parlamentarischer Ebene das Prozedere für die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Josef Moser zu klären, meinte sie zur APA.

"Wir wollen einen möglichst offenen, transparenten, breiten Prozess, der vom Parlament mitgetragen wird", sagte die Grüne, die Rechnungshofsprecherin ihrer Fraktion und Obfrau des Rechnungshofausschusses im Parlament ist. Zu befürchten seien jedoch Packeleien der Parteisekretariate. Vorgeschlagen wird der neue Chef des Rechnungshofes vom Hauptausschuss des Nationalrats, gewählt wird er im Plenum.
Die Grünen drängen insbesondere auf ein öffentliches Kandidaten-Hearing. Keinesfalls dürfe es wieder ein "ausgepackelter Mehrheitsbeschluss" werden, wie bei der Kür von Josef Moser im Jahr 2004, wie Grünen-Klubobfrau Eva Glawischnig am Dienstag gefordert hat.
Welchen Kandidaten die Grünen nominieren werden, wollte sie da noch nicht sagen. Angesprochen auf ihre Parteikollegin meinte sie nur: "Gabi Moser ist für sehr vieles geeignet, auch für das."

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

Newsticker

Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

Newsticker

Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

Newsticker

Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor