Grüne Moser bereit zur Kandidatur für Rechnungshof

Wien - Die Grüne Abgeordnete Gabriela Moser ist am Amt des Rechnungshofpräsidenten interessiert. "Ja, ich bin bereit, zu kandidieren", sagte sie am Donnerstag dem "Kurier". Offiziell vom Grünen Klub nominiert sei sie aber noch nicht. Wesentlich sei jetzt einmal, auf parlamentarischer Ebene das Prozedere für die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Josef Moser zu klären, meinte sie zur APA.

"Wir wollen einen möglichst offenen, transparenten, breiten Prozess, der vom Parlament mitgetragen wird", sagte die Grüne, die Rechnungshofsprecherin ihrer Fraktion und Obfrau des Rechnungshofausschusses im Parlament ist. Zu befürchten seien jedoch Packeleien der Parteisekretariate. Vorgeschlagen wird der neue Chef des Rechnungshofes vom Hauptausschuss des Nationalrats, gewählt wird er im Plenum.
Die Grünen drängen insbesondere auf ein öffentliches Kandidaten-Hearing. Keinesfalls dürfe es wieder ein "ausgepackelter Mehrheitsbeschluss" werden, wie bei der Kür von Josef Moser im Jahr 2004, wie Grünen-Klubobfrau Eva Glawischnig am Dienstag gefordert hat.
Welchen Kandidaten die Grünen nominieren werden, wollte sie da noch nicht sagen. Angesprochen auf ihre Parteikollegin meinte sie nur: "Gabi Moser ist für sehr vieles geeignet, auch für das."

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden