Grüne Moser bereit zur Kandidatur für Rechnungshof

Wien - Die Grüne Abgeordnete Gabriela Moser ist am Amt des Rechnungshofpräsidenten interessiert. "Ja, ich bin bereit, zu kandidieren", sagte sie am Donnerstag dem "Kurier". Offiziell vom Grünen Klub nominiert sei sie aber noch nicht. Wesentlich sei jetzt einmal, auf parlamentarischer Ebene das Prozedere für die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Josef Moser zu klären, meinte sie zur APA.

"Wir wollen einen möglichst offenen, transparenten, breiten Prozess, der vom Parlament mitgetragen wird", sagte die Grüne, die Rechnungshofsprecherin ihrer Fraktion und Obfrau des Rechnungshofausschusses im Parlament ist. Zu befürchten seien jedoch Packeleien der Parteisekretariate. Vorgeschlagen wird der neue Chef des Rechnungshofes vom Hauptausschuss des Nationalrats, gewählt wird er im Plenum.
Die Grünen drängen insbesondere auf ein öffentliches Kandidaten-Hearing. Keinesfalls dürfe es wieder ein "ausgepackelter Mehrheitsbeschluss" werden, wie bei der Kür von Josef Moser im Jahr 2004, wie Grünen-Klubobfrau Eva Glawischnig am Dienstag gefordert hat.
Welchen Kandidaten die Grünen nominieren werden, wollte sie da noch nicht sagen. Angesprochen auf ihre Parteikollegin meinte sie nur: "Gabi Moser ist für sehr vieles geeignet, auch für das."

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite